Ursache noch unklar

Bombenanschlag im westtürkischen Izmir: Zahlreiche Verletzte

Bei einem Bombenanschlag auf einen Gefangenentransport im westtürkischen Izmir sind mindestens sechs Menschen verletzt worden.

Istanbul - Der Sprengsatz sei im Bezirk Buca in einem Müllcontainer platziert worden und explodiert, als das Fahrzeug mit den Häftlingen vorbeifuhr, meldete die Nachrichtenagentur DHA am Donnerstag. Es seien nur wenige Gefangene in dem Transporter gewesen. Der Hintergrund der Tat war zunächst unklar.

Eine Entschärfung des Konflikts bleibt vorerst aus

In der Türkei werden immer wieder Anschläge verübt, unter anderem von der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Die PKK hat oft Sicherheitskräfte im Visier, in den letzten Wochen gab es im Südosten aber auch vermehrt Attentate gegen zivile Arbeiter. Seit dem Ende des Waffenstillstands zwischen der türkischen Regierung und der PKK im Sommer 2015 eskaliert der Konflikt wieder.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Diesel-Fahrverbote: Merkel will Gesetze ändern und Hürden erhöhen

Der Diesel-Streit hält die Bundesregierung weiter in Atem. In mehreren Städten könnten Fahrverbote für Diesel ausgesprochen werden. Alle Infos im News-Ticker.
Diesel-Fahrverbote: Merkel will Gesetze ändern und Hürden erhöhen

Merkel warnt CDU vor Ende als Volkspartei

Union und SPD im rapiden Sinkflug: Eine Woche vor der zur Schicksalsfrage erklärten Wahl in Hessen schmeißen sich die Parteichefinnen in die Bresche - es geht auch um …
Merkel warnt CDU vor Ende als Volkspartei

Saudi-Arabien nach Erklärung zu Tod Khashoggis unter Druck

Mehr als zwei Wochen lang hat Saudi-Arabien dementiert, nun gibt die Regierung dem internationalen Druck nach: Der kritische Journalist Jamal Khashoggi sei im Konsulat …
Saudi-Arabien nach Erklärung zu Tod Khashoggis unter Druck

Getöteter Journalist: Khashoggi laut Saudis versehentlich erwürgt - Merkel spricht über Rüstungsexporte

Der Journalist Jamal Khashoggi wurde getötet. Der Druck auf Saudi-Arabien wächst. Die Türkei verhört weitere Zeugen. Der News-Ticker.
Getöteter Journalist: Khashoggi laut Saudis versehentlich erwürgt - Merkel spricht über Rüstungsexporte

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.