Andy Serkis‘ Brexit-Parodie

Darüber lacht das Netz: Theresa May spricht wie Gollum aus Herr der Ringe

Der Gollum-Darsteller aus „Der Herr der Ringe“ parodiert Theresa May und ihr Brexit-Debakel. Wie gut ihm das gelingt, sehen Sie im Video. 

London - Andy Serkis wurde mit seiner Rolle als Gollum in „Der Herr der Ringe“ berühmt. Dass der britische Schauspieler aber auch echtes Comedy-Talent mitbringt, ist neu. Für eine Parodie des Brexit-Debakels ist der Schauspieler nämlich erneut in die schizophrene „Herr-der-Ringe“-Figur Gollum geschlüpft - aber im Theresa-May-Look.

Eine schizophrene Theresa May

Andy Serkis veröffentlichte bereits im Dezember vor der ersten Abstimmung im britischen Parlament eine erste Parodie zum Brexit-Schlamassel (Video oben). Das Video, das der Gollum-Schauspieler auf seiner offiziellen Facebook-Seite veröffentlichte, erhielt viel Zuspruch aus der britischen Bevölkerung und sorgte für viele Lacher - über 2 Millionen mal wurde das Video auf seiner Facebook-Seite aufgerufen. Theresa May stritt mit sich selbst, ob der Brexit-Deal nun gut oder schlecht für die britische Bevölkerung sei. Das Hin- und Hergerissene erinnert sehr an die Monologe von Gollum in „Der Herr der Ringe“.

Andy Serkis wurde mit seiner Rolle als Gollum in „Der Herr der Ringe“ berühmt.

 „Herr-der-Ringe“-Schauspieler legt noch einen drauf

Nachdem Theresa May im britischen Parlament nun gescheitert ist und es ein klares Nein zum Brexit-Deal gibt, legt Andy Serkis noch einen drauf. Er parodiert Theresa May erneut im Gollum-Style. Diesmal führt May aber keinen Monolog - sie singt. Und zwar eine Brexit-Version des berühmten Queen-Songs „Bohemian Rhapsody“.

Auch dieses Video kommt bei den Briten gut an - es wurde bereits über 500.000 Mal angesehen und 13.000 Mal geteilt. Doch hinter dem Spaß steckt eigentlich bitterer Ernst. Andy Serkis positioniert sich als klarer Brexit-Gegner und stellt sich gegen die britische Premierministerin Theresa May und die Brexit-Befürworter.

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Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Andrew Cowie/Facebook/Andy Serkis 

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