76-Jähriger will sich nicht stoppen lassen

US-Bürgerrechtler Jesse Jackson leidet an Parkinson

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Bürgerrechtler Jesse Jackson (Archivbild von 2005).

Bürgerrechtler Jesse Jackson hat Parkinson. Der 76-Jährige machte seine Erkrankung am Freitag selbst bekannt, will sich von ihr aber nicht ausbremsen lassen.

Washington - Der amerikanische Bürgerrechtler Jesse Jackson (76) leidet an Parkinson. Das teilte der zweifache ehemalige demokratische Präsidentschaftsbewerber am Freitag selber mit. Demnach kämpft er bereits seit drei Jahren mit gesundheitlichen Problemen, schob aber einen Arztbesuch auf, um seine Arbeit nicht unterbrechen zu müssen. Jetzt sei nach einer Serie von Tests Parkinson festgestellt worden, woran auch sein Vater gelitten habe.

Parkinson ist eine unheilbare neurologische Erkrankung, die Zittern, Steifheit, Gleichgewichtsprobleme und Schwierigkeiten beim Gehen sowie und der Koordinierung von Bewegungen verursachen kann. „Die Erkenntnis der Auswirkungen der Krankheit auf mich war schmerzhaft“, gestand Reverend Jackson, der früher mit Martin Luther King für die Bürgerrechte marschiert und Träger der Freiheitsmedaille ist, der höchsten Auszeichnung für Zivilisten in den USA. Die Krankheit werde ihn aber nicht stoppen. Die Diagnose sei jedoch ein Signal, „dass ich Veränderungen in meinem Lebensstil vornehmen und mich Heilgymnastik widmen muss, in der Hoffnung, das Voranschreiten der Krankheit zu verlangsamen“, schrieb Jackson weiter.

dpa

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