Bürgerversammlung für Kreiselgestaltung

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Fuer die Gestaltung des Kreises am Leimentor wird eine Buergerversammlung einberufen. Fotos: Winter

Eschwege. Die Fraktionsvorsitzenden haben es in einer Sitzungsunterbrechnung entschieden: Für die Gestaltung des Verkehrskreisels am Leimentor soll S

Eschwege. Die Fraktionsvorsitzenden haben es in einer Sitzungsunterbrechnung entschieden: Für die Gestaltung des Verkehrskreisels am Leimentor soll Stadtverordnetenvorsteher Karl Montag eine Bürgerversammlung einberufen.

Zuvor hatte die Idee der CDU-Fraktion, alle drei Eschweger Verkehrskreisel nach dem Willen der Bürger gestalten zu lassen, keine Mehrheit gefunden. SPD und Grüne sprachen sich dafür aus, einzig beim Kreisel am Leimentor die Bürger entscheiden zu lassen. "Die am Bahnhof und an der Stadthalle befindlichen Kreisel, deren Bepflanzung sich im Wachstum befindet, wieder abzubauen, kommt einem Schildbürgerstreich gleich", so SPD-Vorsitzender Alexander Feiertag. Und Armin Jung von den Grünen sagte: "Wir wollen den Willen der Bürger kennenlernen. Allerdings macht eine Umgestaltung der beiden bereits vorhandenen Kreisel keinen Sinn, da dies nur unnötig Kosten verursacht."

Feiertag und Jung verwehrten sich auch gegen die Aussagen von Andreas Vogt (CDU) und Klaus Volkmar (FDP), die die bereits bepflanzten Kreisel als "Unkraut-Inseln" bezeichneten. Diese hatten zuvor argumentiert, dass besonders der Blick auf den Bahnhofs-Kreisel für ankommende Gäste wenig einladend wirke. "Daher sollten die Bürger auch über die Gestaltung

dieses Kreisels entscheiden", forderten Vogt und Volkmar.

Dazu kommt es jetzt nicht. Stattdessen wird eine Bürgerversammlung ausschließlich für den Kreisel am Leimentor (ehemals altes Aldi) einberufen. Das beschlossen die Stadtverordneten bei vier Enthaltungen und einer Gegenstimme (Thomas Große).

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