Lockdown-Verlängerung

Bundesnotbremse: Hamburger Wirtschaft warnt vor Pleitewelle

Demonstranten stehen mit Schildern auf einem Marktplatz und warnen vor einer Pleitewelle im Corona-Lockdown. Ein Demonstrant hat eine selbstgebastelte Uhr um den Hals, auf der die Zeiger auf 12:05 Uhr stehen.
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Fünf nach Zwölf: Einzelhändler warnen auf einer Demonstration vor einer Pleitewelle im Corona-Lockdown.

Die Bundesnotbremse kommt. Hamburgs Wirtschaft ist jetzt im Dauer-Lockdown gefangen. Die Handelskammer warnt vor einer Pleitewelle im Einzelhandel.

Hamburg – Die Bundesnotbremse sieht die Hamburger Wirtschaft skeptisch. Durch die Anpassung des Infektionsschutzgesetzes drohe in der Hansestadt eine enorme Pleitewelle und ein massiver Jobabbau*, warnte der Hauptgeschäftsführer der Handelskammer, Malte Heyne, in einem Interview mit der „Hamburger Morgenpost“. Besonders der Einzelhandel und die Gastronomie seien durch die Lockdown-Verlängerung massiv betroffen.

Das Bundeskabinett hatte am Dienstag die Bundesnotbremse beschlossen und dadurch die Corona-Regeln in Deutschland vereinheitlicht. So müssen nun überall in den Landkreisen und kreisfreien Städte die Geschäfte geschlossen bleiben, wenn die Inzidenz über die 100er-Marke klettert. Wegen hoher Corona-Zahlen gilt diese Maßnahme in Hamburg* bereits seit drei Wochen. Laut der Handelskammer haben sich dadurch die Perspektiven für die angeschlagenen Händler aber massiv verdüstert, weshalb nun rund ein Viertel der Betriebe mit einem Stellenabbau planen, wie das Hamburger Nachrichtenportal 24hamburg.de berichtet. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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