Gauck-Nachfolge

Bundespräsidenten-Kandidat: Union kassiert nächste Absage

+
Joachim Gauck geht als Bundespräsident - wer kommt?

Nürnberg - Bald ist die Stelle des höchsten Amtes vakant, doch es will sich kein gemeinsamer Nachfolge-Kandidat der Koalition finden. Ein weiterer Wunsch-Kandidat der Union sagte nun ab.

Der Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, hat kein Interesse daran, Bundespräsident zu werden. „Das steht überhaupt nicht zur Debatte“, sagte er am Freitag in Nürnberg.

Nach einem Bericht der „Rheinischen Post“ versuchen Unionspolitiker derzeit, Weise für eine Kandidatur zu gewinnen. Vor allem CSU-Politiker hätten ein Interesse daran, den 65-Jährigen als gemeinsamen Kandidaten der Koalition aufzustellen, schrieb die Zeitung am Mittwoch. Er verfolge das Ganze auch nur aus der Zeitung, sagte Weise dazu, der Ende des Jahres als Bamf-Chef aufhört und im Frühjahr 2017 auch seinen Posten bei der BA abgeben wird.

dpa

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Landtagsausschuss für Aufhebung der Immunität von AfD-Chefin Petry

Wird es jetzt für Frauke Petry ungemütlich? Der zuständige Ausschuss des sächsischen Landtags hat sich am Donnerstagvormittag für die Aufhebung von Petrys Immunität …
Landtagsausschuss für Aufhebung der Immunität von AfD-Chefin Petry

„Wir sind das Volk“: Das entgegnete Angela Merkel am Mittwoch

Angela Merkel muss sich zum Wahlkampfauftakt einiges anhören - auch am Mittwoch in Heilbronn. Die Kanzlerin zeigt sich allerdings durchaus schlagfertig.
„Wir sind das Volk“: Das entgegnete Angela Merkel am Mittwoch

Südkoreas Präsident: Nordkorea nähert sich "roter Linie"

Südkoreas Präsident Moon Jae In will einen neuen Krieg auf der koreanischen Halbinsel um jeden Preis verhindern. Er betont, dass die USA nicht einseitig gegen Nordkorea …
Südkoreas Präsident: Nordkorea nähert sich "roter Linie"
Video

Merkel im Interview mit Youtube-Stars: Das ist ihr Lieblings-Emoji

Es ging um Lieblings-Emojis und Lebensmotti aber auch ernste Themen wie Diskriminierung und Mobbing im Internet: Angela Merkel stand vier Youtube-Stars Rede und Antwort.
Merkel im Interview mit Youtube-Stars: Das ist ihr Lieblings-Emoji

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.