Entscheidung im Bundestag

Bundestag verlängert EU-Mission gegen Schleuser im Mittelmeer

+
Bundeswehr rettet Flüchtlinge aus Seenot

Die Bundeswehr geht im Mittelmeer ein weiteres Jahr gegen Schleuser und Waffenschmuggler vor. Der Bundestag verlängerte die deutsche Beteiligung an der EU-Mission „Sophia“.

Berlin - Durch das Seegebiet zwischen Libyen und Italien führt eine der wichtigsten Migrationsrouten nach Europa. Die Rettung von Flüchtlingen aus Seenot gehört ebenso zur Aufgabe des EU-Verbands wie die Ausbildung der libyschen Marine. Das Mandat sieht unverändert eine Obergrenze von 950 deutschen Soldaten vor. Derzeit ist die Bundeswehr aber nur mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort.

Im Laufe des Abends will der Bundestag zwei weitere Auslandseinsätze der Bundeswehr verlängern. Dabei geht es um die UN-Mission „Unifil“ zur Überwachung der libanesischen Küste sowie um den Nato-Mission „KFOR“ im Kosovo - mit einer Dauer von 18 Jahren der mittlerweile längste aktuelle Bundeswehreinsatz im Ausland.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Türkei wählt Parlament und mächtigen Präsidenten

Istanbul (dpa) - Fast eineinhalb Jahre früher als geplant werden in der Türkei der Präsident und ein neues Parlament gewählt. Knapp 60 Millionen Türken sind zur …
Türkei wählt Parlament und mächtigen Präsidenten

Anschlag auf Kundgebung in Äthiopien

Der neue Regierungschef von Äthiopien hat das bislang mit harter Hand regierte Land in nur wenigen Monaten aufgerüttelt. Seine Reformen finden viel Zuspruch. Doch bei …
Anschlag auf Kundgebung in Äthiopien

Eritreer (20) verletzt Notärztin schwer: Herrmann fordert „harte Strafe“

Ein junger Geflüchteter aus Eritrea griff vier Menschen in Ottobrunn an. Einer Notärztin wurden mehrere Zähne ausgeschlagen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann …
Eritreer (20) verletzt Notärztin schwer: Herrmann fordert „harte Strafe“

Angela Merkel streckt die Zunge raus - das steckt dahinter

Angela Merkel streckt die Zunge raus. Verliert die Kanzlerin in Anbetracht der vielen Querelen allmählich etwa doch die Contenance? Oder wie ist diese Geste zu deuten? 
Angela Merkel streckt die Zunge raus - das steckt dahinter

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.