Sonntagstrend

Union zieht in Umfragen wieder an der SPD vorbei

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Es wird eine knappe Entscheidung bei der Bundestagswahl 2017. In den Umfragen liegt nun wieder die Union vorne.

Berlin - Im Wahljahr liefern sich die SPD und die CDU/CSU in den Umfragen einen harten Kampf. Kanzlerkandidat Martin Schulz hob die SPD in neue Sphären, doch nun liegt die Union wieder vorne.

Update vom 18. Juli 2017: Mit welchem Wahlprogramm will SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz die Gunst der Wähler gewinnen? Wir haben einen genauen Blick auf die Agenda der SPD geworfen.

Die Union mit Kanzlerin Angela Merkel und die SPD mit Martin Schmid liefern sich in den Meinungsumfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Im Sonntagstrend der „Bild am Sonntag“ hat die Union die SPD wieder knapp überholt. CDU und CSU legten um einen Punkt zu und kommen nun auf 33 Prozent. Die SPD, die seit der Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten einen Höhenflug erlebt, bleibt stabil bei 32 Prozent. 

Als drittstärkste Kraft folgt in der Emnid-Umfrage die AfD mit 10 Prozent, eine Verbesserung um einen Punkt. Wie in der Vorwoche kommen die Linken auf 8 und die Grünen auf 7 Prozent. Die FDP verliert einen Punkt und landet bei 6 Prozent.

„Faszination von der Hochglanzpolitik“

Schulz erklärt sich seinen bisherigen Erfolg mit seiner Authentizität und Bürgernähe. „Die Menschen spüren, dass ich so bin, wie ich bin“, sagte er der „Bild am Sonntag“. „Millionen Menschen erkennen sich in meinem Lebensweg wieder. Die Faszination von der Hochglanzpolitik ist vorbei.“

Unions-Fraktionschef Volker Kauder nannte den SPD-Kanzlerkandidaten einen „Miesmacher“, der Deutschland schlecht rede. „Wer schon die Lage falsch zeichnet, kann erst recht für Deutschland keinen Erfolg versprechenden Plan für die Zukunft entwerfen“, schrieb der CDU-Politiker in einem Gastbeitrag für die „Welt am Sonntag“. Antworten auf alle Fragen zur Bundestagswahl 2017, finden Sie in unserer Übersicht. Auch Sie können in unserer Umfrage 

dpa

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