Vor Europawahl

CDU-Chefin lässt EVP-Zukunft von Orbans Fidesz-Patei offen

+
Viktor Orban hatte Politiker der Europäischen Volkspartei als "nützliche Idioten" bezeichnet. Foto: Attila Volgyi/XinHua

Berlin (dpa) - Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat einen Verbleib der ungarischen Regierungspartei Fidesz in der konservativen EU-Parteienfamilie EVP offengelassen.

"EVP-Fraktionschef Manfred Weber hat in voller Übereinstimmung mit mir Bedingungen für die Rückkehr von Fidesz nach ihrer anti-europäischen Wahlkampagne in die EVP formuliert", sagte sie der "Rheinischen Post". "Es war eine Frage des Anstands, dass sich Orban für seine Äußerung entschuldigt. Ob das ausreicht, werden wir sehen."

Der Fidesz-Chef, Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban, hatte seine Kritiker in der Europäischen Volkspartei (EVP) als "nützliche Idioten" bezeichnet, die das Geschäft der Linken und Liberalen betrieben. Dafür hat er sich entschuldigt, nicht aber für die EU-kritische Plakatkampagne der Fidez. In der EVP gibt es Bestrebungen, Orbans Partei auszuschließen.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

„Adolf H.“ auf der Autobahn: Trucker sorgt mit Nazi-Deko für Entsetzen - nun drohen Konsequenzen

Ein fragwürdiger Schriftzug hinter der Frontscheibe eines Lastwagens sorgt für Wirbel. Denn der Fahrer trug gleich mehrfach offen seine Gesinnung zur Schau.
„Adolf H.“ auf der Autobahn: Trucker sorgt mit Nazi-Deko für Entsetzen - nun drohen Konsequenzen

Türkei unbeeindruckt von EU-Sanktionen wegen Gas-Erkundungen

Ankara (dpa) - Die Türkei gibt sich unbeeindruckt von den EU-Sanktionen wegen ihrer Erdgas-Erkundungen vor Zypern. Die Entscheidung würde in "keinster Weise" die …
Türkei unbeeindruckt von EU-Sanktionen wegen Gas-Erkundungen

EU-Wahl von der Leyens: Grüne bleiben bei ihrem „Nein“ - droht ihr ein Debakel?

Wird Ursula von der Leyen die neue EU-Kommissionspräsidentin? 747 Abgeordnete stimmen über die scheidende Verteidigungsministerin ab. Wir begleiten alles im Ticker.
EU-Wahl von der Leyens: Grüne bleiben bei ihrem „Nein“ - droht ihr ein Debakel?

Früherer Wirtschaftsminister Werner Müller gestorben

Er war Gerhard Schröders Wirtschaftsminister und galt als der letzte "Ruhrbaron": Jetzt ist Werner Müller im Alter von 73 Jahren gestorben.
Früherer Wirtschaftsminister Werner Müller gestorben

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.