Nach monatelangen Kontroversen

CDU in Sachsen-Anhalt: Keine Koalition mit AfD und Linken

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Der christdemokratische Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, spricht auf dem kleinen Parteitag der CDU Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Foto: Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa

Magdeburg (dpa) - Nach monatelangen Debatten hat die CDU in Sachsen-Anhalt ihren Richtungsstreit vorerst beigelegt.

Auf einem Parteitag in Magdeburg stimmten die Delegierten mit großer Mehrheit für ein neues Grundsatzpapier, in dem eine Koalition mit der "derzeit in vielen Teilen radikalen AfD" ebenso ausgeschlossen wird wie mit der Linkspartei. Zwei Vertreter stimmten dagegen, drei enthielten sich. Das Papier wurde ohne Aussprache angenommen.

Zuvor hatte die Partei monatelang heftige Kontroversen geführt, die auch bundesweit wahrgenommen wurden. So hatten Vertreter der Harzer CDU um den Landtags-Fraktionsvize Ulrich Thomas gefordert, eine Zusammenarbeit mit der AfD künftig nicht mehr auszuschließen. Die Parteispitze um Landeschef Holger Stahlknecht und Generalsekretär Sven Schulze war immer wieder gezwungen, ihr Nein zu jeglicher Zusammenarbeit zu bekräftigen. Vom jetzigen Beschluss gehe ein Zeichen der Geschlossenheit aus, sagte Stahlknecht.

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