Umstrittene Inselgruppen

China baut Militärstützpunkte im Südchinesischen Meer aus

Gebäude und ein Flugzeug-Landeplatz im April auf dem künstlichen Subi Reef in der Spratly-Inselgruppe im Südchinesischen Meer. Foto: Francis Malasig
1 von 9
Gebäude und ein Flugzeug-Landeplatz im April auf dem künstlichen Subi Reef in der Spratly-Inselgruppe im Südchinesischen Meer. Foto: Francis Malasig
Ein philippinischer Soldat patrouilliert auf einer der umstrittenen Inseln im Südchinesischen Meer. Foto: Ritchie B. Tongo
2 von 9
Ein philippinischer Soldat patrouilliert auf einer der umstrittenen Inseln im Südchinesischen Meer. Foto: Ritchie B. Tongo
Auf winzigen Inseln im Südchinesischen Meer sind chinesische Militärkomplexe entstanden. Foto: Philippinische Armee
3 von 9
Auf winzigen Inseln im Südchinesischen Meer sind chinesische Militärkomplexe entstanden. Foto: Philippinische Armee
China beansprucht große Seegebiete mit bedeutenden Fischgründen, Rohstoffvorkommen und Schifffahrtsstraßen. Foto: Philippinische Armee
4 von 9
China beansprucht große Seegebiete mit bedeutenden Fischgründen, Rohstoffvorkommen und Schifffahrtsstraßen. Foto: Philippinische Armee
Protest gegen China: Vietnamesen demonstrieren gegen die Territorialpolitik des großen Nachbarn im Norden. Foto: Luong Thai Linh
5 von 9
Protest gegen China: Vietnamesen demonstrieren gegen die Territorialpolitik des großen Nachbarn im Norden. Foto: Luong Thai Linh
Die Satellitenaufnahme zeigt mutmaßliche chinesische Raketenstellungen auf Woody Island, der größten Paracel-Insel. Foto: Imagesat International N.V/Archiv
6 von 9
Die Satellitenaufnahme zeigt mutmaßliche chinesische Raketenstellungen auf Woody Island, der größten Paracel-Insel. Foto: Imagesat International N.V/Archiv
Landebahn auf einer der zwischen China, Vietnam, Japan und den Philippinen umstrittenen Spratly-Inseln. Foto: Rolex Dela Pena/Archiv
7 von 9
Landebahn auf einer der zwischen China, Vietnam, Japan und den Philippinen umstrittenen Spratly-Inseln. Foto: Rolex Dela Pena/Archiv
Ein Foto der vietnamesischen Küstenwache zeigt ein chinesisches Schiff, das Wasserkanonen gegen ein vietnamesisches Schiff einsetzt. Beide Länder streiten um Hoheitsrechte. Foto: Vietnamesische Küstenwache
8 von 9
Ein Foto der vietnamesischen Küstenwache zeigt ein chinesisches Schiff, das Wasserkanonen gegen ein vietnamesisches Schiff einsetzt. Beide Länder streiten um Hoheitsrechte. Foto: Vietnamesische Küstenwache

Peking schafft Fakten: Unvermindert werden die Militäranlagen im Südchinesischen Meer ausgebaut. Dabei bergen die betroffenen Inseln erhebliches Konfliktpotenzial.

Peking (dpa) - China hat laut neuer Satellitenaufnahmen seine Militärstützpunkte im Südchinesischen Meer weiter ausgebaut.

Auf den Bildern, die die Washingtoner Asia Maritime Transparency Initiative (AMTI) am Donnerstag (Ortszeit Washington)) veröffentlichte, sind laut der Organisation neue Flugzeughangar, unterirdische Waffenlager, Radaranlagen und andere Einrichtungen zu erkennen. 28 Hektar seien in diesem Jahr auf den Spratly- und Paracel-Inseln ​mit zusätzlicher Infrastruktur bebaut worden. 

China beansprucht fast das ganze Meeresgebiet bis vor die Küsten Vietnams und der Philippinen. Es hat Land an Atollen aufgeschüttet und es mit Militäranlagen und zivilen Einrichtungen bebaut. Das Gebiet birgt nicht nur bedeutende Fischgründe und Rohstoffvorkommen, sondern ist auch eine sehr wichtige Schifffahrtsstraße.

Im November hatten sich Peking sowie die Gemeinschaft Südostasiatischer Staaten (Asean) auf die Aufnahme von Verhandlungen geeinigt, um zu einer friedlichen Beilegung des seit Jahren andauernden Streits zu kommen.

Sattelitenbilder von AMTI

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

„... das stimmt nicht, weil er vor allem Politiker ist“: Putin von Trump nach Treffen überzeugt

Donald Trump und Wladimir Putin treffen sich am Montag zum mit großer Spannung erwarteten Gipfel in Helsinki. Wir berichten im News-Ticker.
„... das stimmt nicht, weil er vor allem Politiker ist“: Putin von Trump nach Treffen überzeugt

Abschiebe-Chaos um Bin Ladens Leibwächter: Anwältin von Sami A. befürchtet Gewalt

Am Freitag wurde der frühere Bin-Laden-Leibwächter Sami A. abgeschoben - trotz gerichtlichen Verbots. Jetzt muss er nach Deutschland zurückgeholt werden. Doch das ist …
Abschiebe-Chaos um Bin Ladens Leibwächter: Anwältin von Sami A. befürchtet Gewalt

„Er ist ein Täter! Er muss vor Gericht": Flüchtlingsschiff-Kapitän klagt Seehofer an

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder macht Innenminister Horst Seehofer indirekt für schlechte CSU-Umfragewerte verantwortlich. In der Partei gärt es nach den …
„Er ist ein Täter! Er muss vor Gericht": Flüchtlingsschiff-Kapitän klagt Seehofer an

Bundesstiftung Umwelt zieht Jahres-Bilanz

Osnabrück (dpa) - Alle Welt redet derzeit über die Belastung von Boden und Grundwasser mit Nitrat durch die Landwirtschaft. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) will …
Bundesstiftung Umwelt zieht Jahres-Bilanz

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.