Ostchinesisches Meer

Chinas Schiffe nähern sich von Japan beanspruchten Inseln

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Der chinesische Flugzeugträger "Liaoning" kreuzte zwischen Japans südlicher Insel Okinawa und der Insel Miyakojima. Foto: John Lee

Tokio (dpa) - Drei Schiffe der chinesischen Küstenwache haben sich einer von Japan beanspruchten Inselgruppe im Ostchinesischen Meer genähert. Die Schiffe seien kurzzeitig in japanische Hoheitsgewässer gelangt und hätten diese nach rund eineinhalb Stunden wieder verlassen, wie die japanische Küstenwache bekanntgab.

Kurz zuvor hatte die japanische Marine erstmals Chinas bislang einzigen Flugzeugträger bei der Fahrt in den westlichen Pazifik gesichtet. Die "Liaoning" kreuzte zwischen Japans südlicher Insel Okinawa und der Insel Miyakojima, wie das Verteidigungsministerium in Tokio erklärte.

Der Flugzeugträger sei von drei Zerstörern und zwei Fregatten begleitet worden. Dies sei ein Zeichen für die zunehmenden Möglichkeiten der chinesischen Marine, erklärte ein Sprecher der Regierung in Tokio. Nach Angaben Pekings befand sich die "Liaoning" auf dem Weg zu einem Manöver auf offenem Meer im Pazifik. Japan ist zunehmend besorgt über Chinas Gebietsansprüche in der Region.

So schickt Peking immer wieder Schiffe in die Gegend der Senkaku-Inseln im Ostchinesischen Meer. Die unbewohnten Inseln stehen faktisch unter japanischer Verwaltung, werden aber auch von China beansprucht, wo die Inseln Diaoyu heißen. Angesichts vermuteter Gas- und Ölvorkommen haben die Felsen große strategische Bedeutung.

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