Schwere Vorwürfe

Clinton: Putin wollte sich mit Cyber-Attacke persönlich rächen

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Hillary Clinton.

New York - Hillary Clinton bewertet angebliche russische Versuche einer Wahlbeeinflussung als Angriff auf die Vereinigten Staaten. Dabei erhebt sie schwere persönliche Anschuldigungen gegen Russlands Präsident Wladimir Putin.

„Das war nicht nur eine Attacke gegen mich und meinen Wahlkampf“, sagte Clinton nach Angaben der „New York Times“ in der Nacht zu Freitag bei einer Veranstaltung in New York. „Dies geht über normale politische Belange weit hinaus.“ Putin habe sich mit den Angriffen persönlich an ihr rächen wollen.

Russland versuche, mit seinen Cyberangriffen auf Einrichtungen der US-Demokraten die Demokratie an sich und die Sicherheit des Landes zu unterminieren, sagte Clinton.

Es war das erste Mal, dass Clinton sich nach der Wahl so zu diesem Thema äußerte. Sie fügte hinzu, der Brief von FBI-Direktor James Comey, mit dem das Thema ihrer E-Mail-Affäre kurz vor der Wahl neuen Schwung erhielt, habe sie im engen Rennen in besonders umkämpften Bundesstaaten die entscheidenden Stimmen gekostet.

dpa

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