Russische Einmischung?

CNN: FBI-Chef wusste, dass Clinton-Infos erfunden waren

+
Wie steht es um seine Wahrheitsliebe? Ex-FBI-Chef James Comey legt den Eid vor einem US-Ausschuss ab. Foto: Carolyn Kaster

Der frühere FBI-Direktor James Comey soll einem Bericht des Senders CNN zufolge gewusst haben, dass Informationen zur E-Mail-Affäre von Hillary Clinton vom russischen Geheimdienst erfunden worden waren - ohne dies publik zu machen.

Washington (dpa) - James Comey habe befürchtet, dass eine Veröffentlichung dazu führen könnte, dass die gesamte Untersuchung sowie auch das Justizministerium ein Glaubwürdigkeitsproblem bekommen könnten, berichtet der Sender CNN unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Comey hatte daraufhin die Ermittlungen beendet und einen Freispruch für Clinton empfohlen - obwohl er ihr Verhalten als "ausgesprochen leichtsinnig" einstufte.

Laut CNN ist dies ein weiterer Hinweis darauf, wie weitreichend die Folgen von russischer Einmischung in den US-Wahlkampf 2016 waren. Unter Berufung auf Geheimdienstkreise berichtete der Sender, die Versuche, Falschinformationen zu streuen, hätten keineswegs aufgehört.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Russischer Oppositionspolitiker Nawalny aus Gefängnis entlassen

Er ist der Kopf der russischen Oppositionsbewegung - und nun wieder auf freiem Fuß: Alexej Nawalny ist nach 20 Tagen Arrest aus dem Gefängnis entlassen worden. Er gilt …
Russischer Oppositionspolitiker Nawalny aus Gefängnis entlassen

Japaner wählen neues Parlament

Japans rechtskonservativer Regierungschef Shinzo Abe will seine Macht sichern. Vorgezogene Neuwahlen sollen ihm ein frisches Mandat unter anderem für seinen harten …
Japaner wählen neues Parlament

CDU-Mann Spahn: "Dann wird die AfD in der Bedeutungslosigkeit verschwinden"

Kommende Woche dürfte es in der Jamaika-Sondierung nickliger werden als zum Auftakt. Schwierige Themen stehen an. Der CDU-Sondierer Spahn sorgt sich um die "schwarze …
CDU-Mann Spahn: "Dann wird die AfD in der Bedeutungslosigkeit verschwinden"

Zahl der Terrorverfahren bei Bundesanwaltschaft steigt auf über 900

Die Bedrohung durch den Terrorismus setzt die Bundesanwaltschaft immer mehr unter Druck. Einem Medienbericht zufolge beziehen sich ein Großteil der Verfahren auf …
Zahl der Terrorverfahren bei Bundesanwaltschaft steigt auf über 900

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.