Skandal auf Twitter

CNN-Kommentator tweetet „Sieg Heil“ - Sender feuert ihn 

+
Jeffrey Lord hat seine Stelle als CNN-Kommentator verloren.

Der US-Nachrichtensender CNN hat sich von einem seiner politischen Kommentatoren getrennt. Er schreibt auf Twitter „Sieg Heil“ - und sagt, es sei nur ein Witz gewesen.

Der US-Nachrichtensender CNN hat sich nach einem kontroversen Tweet von dem konservativen politischen Kommentator Jeffrey Lord getrennt. „Nazi-Grüße sind unvertretbar“, hieß es in einer am Donnerstag (Ortszeit) verbreiteten Stellungnahme des Senders. „Jeffrey Lord ist nicht mehr bei uns.“

Wie die New York Times berichtete, hatte der Trump-Unterstützer Lord als Antwort an den liberalen politischen Aktivisten Angelo Carusone die Worte „Sieg Heil“ geschrieben. Der Tweet wurde später gelöscht.

Auf Nachfrage der Zeitung sagte Lord, er habe sich über Carusone lustig machen wollen. „Ich verhöhne Leute, die Einschüchterungstaktiken im Stil von Faschisten und Nazis nutzen, um Leute loszuwerden - und ich bin derjenige, der gefeuert wird“, sagte Lord der New York Times.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Abgeordnete: Lage an Bord der "Lifeline" spitzt sich zu

Immer häufiger wird Rettungsschiffen mit Flüchtlingen an Bord die Einfahrt in Häfen der EU verwehrt. Nun ist ein Schiff mit deutscher Besatzung betroffen.
Abgeordnete: Lage an Bord der "Lifeline" spitzt sich zu

„Er macht komplett den Trump“: Seehofer sorgt sogar in den USA für Aufsehen - Parteifreunde warnen

Früher galt Franz-Josef Strauß als Vorbild für scharfe Attacken der CSU. Beobachter sehen nun einen anderen Zeitgenossen als Leitbild der Partei: Donald Trump.
„Er macht komplett den Trump“: Seehofer sorgt sogar in den USA für Aufsehen - Parteifreunde warnen

76,3 Prozent - diese Stadt ist Erdogans Hochburg in Deutschland

Rund die Hälfte der 1,44 Millionen wahlberechtigten Türken in Deutschland hat bei der Präsidenten- und Parlamentswahl abgestimmt. So lautet das Ergebnis. 
76,3 Prozent - diese Stadt ist Erdogans Hochburg in Deutschland

Rechtsextreme bedrohen 26-jährigen Juden - Staatsschutz ermittelt 

Drei polizeibekannte Neonazis haben in Dortmund einen 26-jährigen Juden Martener Straße beleidigt und angegriffen und mit einem Feuerzeug beworfen. 
Rechtsextreme bedrohen 26-jährigen Juden - Staatsschutz ermittelt 

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.