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Corona-Lage in Deutschland: Das RKI meldet aktuell keine Fallzahlen

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Von: Katja Thorwarth

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Symbolbild: Virusmutation bei Corona.
Symbolbild: Virusmutation bei Corona. © imago/IlluPics

Am Wochenende wird es keine Meldung der aktuellen Corona-Fallzahlen geben. Hintergrund sind die Bundesländer, die an das Insitut nicht melden.

Frankfurt/Berlin - Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) teilt mit, ab dem heutigen Sonntag (08. Mai) keine Meldung zu den RKI-Corona-Fallzahlen zu liefern. Die dpa verzichtet künftig sonntags und montags auf die übliche, tägliche Fallzahlenberichterstattung am frühen Morgen mit der Zahl der Corona-Neuinfektionen.

Ein Grund ist, dass viele Bundesländer am Wochenende gar nicht oder nicht vollständig ans Robert Koch-Institut (RKI) melden. Daher haben die Daten nur bedingt Aussagekraft. Die letzten Daten wurden am 6. Mai übermittelt. Am vergangenen Freitag setzte sich die Entwicklung fort und die Sieben-Tage-Inzidenz ging erneut zurück. Künftig wird das RKI deshalb die Fallzahlen-Tabelle nur noch montags bis freitags aktualisieren. Die über das Wochenende bereits gemeldeten Fallzahlen können aber weiterhin dem RKI-Dashboard entnommen werden.

Corona-Lage: Omnikoron verbreitet sich effektiv - Schutz durch Impfung

Entsprechend hat das RKI seine Risikobewertung angepasst und die Gefahren des Coronavirus jetzt geringer als bisher eingestuft. In der im Internet veröffentlichten Risikobewertung des RKI wurde die Einstufung von „sehr hoch“ auf „hoch“ geändert.

„Die aktuell dominante Omikronvariante, insbesondere BA.2, hat sich deutlich schneller und effektiver verbreitet als die bisherigen Virusvarianten, jedoch kam es nicht in gleichem Verhältnis zu einer Erhöhung schwerer Erkrankungen und Todesfälle wie in den vorherigen Infektionswellen“, erklärte das RKI weiter. Gleichwohl bleibe es weiterhin wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger bewährte Vorsichtsmaßnahmen wie das Abstandhalten und das Tragen von Masken weiterhin einhielten.

Coronavirus: RKI passt Risikobewertung an

Das Risiko für eine schwere Erkrankung lasse sich durch eine Grundimmunisierung, also eine zweimalige Impfung, in Verbindung mit einer Auffrischungsimpfung „wesentlich reduzieren“, hieß es in der RKI-Bewertung. Dabei spricht das Institut von einer insgesamt drei- oder viermaligen Impfung. Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, rief Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen zu einer vierten Corona-Impfung auf. (ktho)

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