Coronavirus

Corona in Niedersachsen: Corona-Kontrollen werden ausgeweitet - Land verstärkt Präsenz der Polizei

Die Polizei bei einem Kontrollgang.
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Präsenz wird verstärkt: Die Polizei soll die Corona-Regeln in Niedersachsen kontrollieren (Symbolbild).

Niedersachsen verstärkt die Präsenz der Polizei, um die neuen Corona-Regeln ab Montag zu überwachen. Das gibt Innenminister Boris Pistorius bekannt. 

  • Corona*: Die Überwachung der Regeln sollen streng von der Polizei überwacht werden.
  • Schleierfahndung, wie auf Bundesebene, soll es hingegen nicht geben.
  • Nachdem die Sperrstunde in Niedersachsen bis Montag gekippt wurde, will es ein Lokal nochmal richtig krachen lassen.

Niedersachsen/Hannover: In Niedersachsen werden Polizeikräfte für die Überwachung der strengeren Corona-Regeln eingesetzt, die mit dem Teil-Lockdown von Montag an den November über gelten. „Die Polizei wird sichtbar sein und gründlich kontrollieren - mögliche Straftaten und Ordnungswidrigkeiten werden dabei konsequent verfolgt“, kündigt Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Freitag in Hannover an.

Corona-Kontrolle: Niedersachsen verstärkt die Präsenz der Polizei

Damit verstärkt das Bundesland die Präsenz der Polizei. Ähnliches hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) auf Bundesebene angekündigt. Dort soll es auch Schleierfahndung geben. In Niedersachsen geht man hingegen einen anderen Weg. „Aktuell bereitet sich die Polizei im ganzen Land Niedersachsen darauf vor, die bereits jetzt umfangreichen und flächendeckenden Kontrollmaßnahmen noch einmal zu intensivieren.“

Corona in Niedersachsen: Schwerpunkt der Kontrollen sind Orte, wo es häufig Verstöße gab

Schwerpunkte der Polizei-Kontrollen seien Orte und Einrichtungen, an denen es zuletzt regelmäßig Verstöße gegen die Corona-Verordnungen gab, sagt Innenminister Boris Pistorius. Auch die Bereitschaftspolizei und Beamte etwa aus dem Ermittlungsbereich würden in die Kontrollmaßnahmen einbezogen.

Niedersachsen: Dax Bierbörse in Hannover lässt es nochmal krachen

Erste Gaststätten in Niedersachsen wie die Dax Bierbörse in Hannover kündigten unterdessen bereits an, vor dem Teil-Lockdown am Montag noch einmal Freibier auszuschenken und ohne Sperrstunde zu öffnen. „Aus gegebenem Anlass müssen wir leider für den November schließen. Vorher lassen wir es aber noch mal so richtig krachen“, hieß es auf der Homepage des Lokals. (mse mit dpa) *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Auch das Bundesland zieht nach. Ab Montag gelten in Niedersachsen strenge Corona-Regeln den November über.

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