Bitterer Moment für Blume

CSU-Generalsekretär wird zum Asyl-Zoff interviewt - über einen Satz müssen die Journalisten lachen

CSU-Generalsekretär Markus Blume gab eine Pressekonferenz zum aktuellen Stand beim Asyl-Krach der Union - ein Twitter-Video zeigt, wie die Journalisten über einen Satz lachen mussten.

Berlin - Der erbitterte Asylstreit innerhalb der Union erreicht langsam aber sicher seinen Höhepunkt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert ein rasches Handeln der Kanzlerin und setzt Angela Merkel unter Druck. 

Vielleicht interessiert Sie auch das:  Asyl-Streit! CSU verzichtet auf Kampf-Abstimmung - Merkel fühlt sich „gestärkt“

Auch Horst Seehofer kündigte bereits einen Alleingang an, sollte es keine Einigung in der Frage um die Zurückweisung von Flüchtlingen an der deutschen Grenze geben. So wolle er notfalls per Ministerentscheid handeln und dazu am Montag den Auftrag des CSU-Vorstandes einholen.

„Es geht nicht darum, wann irgendwo gewählt wird ...“ Das brachte die Journalisten zum Lachen

Als am Donnerstagnachmittqag CSU-Generalsekretär Markus Blume vor die wartenden Pressevertreter trat und zu der Angelegenheit Stellung bezog, schafften es einige Journalisten nicht, sich bei einer Aussage Blumes das Lachen zu verkneifen. 

„Die Sache ist für die CSU deshalb entscheidend, weil es ein Frage zu der Zukunft des Landes ist“, erklärte Blume. Es gehe um eine „historische Weichenstellung“, die man hier zu treffen habe und das sei der Grund, warum man es sich nicht so leicht mache. 

Und weiter: „Es geht nicht darum, wann irgendwo gewählt wird, sondern es geht darum, dass die Probleme langfristig gelöst werden“, sagte Blume. Auf dem Twitter-Video sind daraufhin Lacher zu hören. Denn die Meinung vieler anwesenden Vertreter der Presse dürfte sein: Der CSU gehe es in diesem Streit vorrangig um die Wahl in Bayern, die im Oktober stattfindet. Laut Umfragen wird es für die CSU mit der angestrebten absoluten Mehrheit jedoch schwierig.

Umfrage zur Landtagswahl 2018 in Bayern:  Absolute Mehrheit für CSU außer Sicht, AfD neuer schärfster Verfolger*

fs

*Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk

Rubriklistenbild: © Twitter Lennart Pfahler

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

„Jauchegrube!“: USA treten mit Theaterdonner aus UN-Menschenrechtsrat aus

Unter Donald Trump verabschieden sich die USA aus immer mehr internationalen Institutionen - als nächstes ist wohl der Menschenrechtsrat dran.
„Jauchegrube!“: USA treten mit Theaterdonner aus UN-Menschenrechtsrat aus

Umfrage: CSU käme bundesweit auf 18 Prozent

Bezogen auf ganz Deutschland hatte die CSU bei der vergangenen Bundestagswahl 6,2 Prozent der Stimmen geholt. Sollte die bayerische Regionalpartei bundesweit antreten, …
Umfrage: CSU käme bundesweit auf 18 Prozent

Trauriger Rekord: Nie gab es weltweit so viele Flüchtlinge

Niemals in der Nachkriegszeit waren so viele Menschen auf der Flucht wie 2017. Auf der Suche nach Schutz fliehen sie unter oft erbärmlichen Bedingungen, müssen mitunter …
Trauriger Rekord: Nie gab es weltweit so viele Flüchtlinge

Asyl-Streit: CSU sauer wegen Macron-Treffen - kommt die nächste Eskalation?

Die Asyl-Krise zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer spitzt sich zu. Zwei Wochen hat die Kanzlerin nun Zeit, um einen Bruch abzuwenden. Alle Entwicklungen rund um …
Asyl-Streit: CSU sauer wegen Macron-Treffen - kommt die nächste Eskalation?

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.