Zahlen klar

Deutlich mehr Gefährder abgeschoben als im Vorjahr

In diesem Jahr sind offenbar rund 50 Gefährder aus Deutschland abgeschoben worden. Deutlich mehr als noch 2016.

In diesem Jahr sind nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) rund 50 sogenannte Gefährder aus Deutschland abgeschoben worden. Dies seien deutlich mehr als 2016, als es lediglich Abschiebungen im einstelligen Bereich gegeben habe, sagte de Maizière zum Abschluss der Innenministerkonferenz (IMK) am Freitag in Leipzig. Der Umgang mit sogenannten Gefährdern war ein Thema auf der zweitägigen Konferenz der Innenminister von Bund und Ländern.

De Maizière sagte, die Bedrohungslage durch den "internationalen Terrorismus" sei "anhaltend hoch". Es gebe so viele Gefährder wie nie zuvor. Es gebe aber auch mehr mehr Ermittlungsverfahren und "so viele Verurteilungen wie nie zuvor". Der Innenminister räumte zugleich ein: "Die Abschiebung von Gefährdern ist schwierig und bleibt schwierig." Es gebe nach wie vor "viele Hemmnisse, an denen wir arbeiten müssen".

afp

Rubriklistenbild: © AFP

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Sprecherin: Trump wird nach Davos reisen

US-Präsident Donald Trump wird zum Weltwirtschaftsforum in Davos reisen. Bei dem Treffen wollen 3000 Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft über die Zukunft beraten.
Sprecherin: Trump wird nach Davos reisen

US-"Shutdown" nach nur drei Tagen praktisch beendet

Nach einem nervenaufreibenden Wochenende lichtet sich der politische Nebel in Washington: Der "Shutdown" geht zu Ende, ehe er richtig greifen konnte. Viele Betroffene …
US-"Shutdown" nach nur drei Tagen praktisch beendet

Spitzentreffen: Seehofer, Merkel und Schulz rechnen mit zügigem Verhandlungsstart

Es ist schon jetzt die längste Regierungsbildung in der Geschichte der Bundesrepublik und auch eine sehr teure. Die SPD fällte einen staatstragenden Beschluss - die …
Spitzentreffen: Seehofer, Merkel und Schulz rechnen mit zügigem Verhandlungsstart

Euro-Finanzminister billigen weitere Hilfsmilliarden für Griechenland

Die Euro-Finanzminister haben weiteren Hilfsmilliarden für das hoch verschuldete Griechenland zugestimmt, falls die noch offenen Reformmaßnahmen umgesetzt werden.
Euro-Finanzminister billigen weitere Hilfsmilliarden für Griechenland

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.