Donald Trumps Peinlichkeiten, Teil drei

Donald Trump: Arzt wollte ihm Blumenkohl unterjubeln - und scheiterte

Ronny Jackson war Chefarzt im Weißen Haus und damit auch für US-Präsident Donald Trump zuständig. Er wollte den Präsidenten dazu bringen, abzunehmen – und scheiterte.

  • Der ehemalige Chefarzt des Weißen Hauses, Ronny Jackson, spricht im Interview über Donald Trump. 
  • Dabei erzählt er, dass er den US-Präsidenten zum Abnehmen bringen wollte. 
  • Sein Versuch sei jedoch kläglich gescheitert. 

Für die Gesundheit eines Staatsoberhauptes zuständig zu sein, ist schon eine große Verantwortung. Dieser Verantwortung trug auch Ronny Jackson, ehemaliger Chefarzt im Weißen Haus. In einem Interview mit der „New York Times“ sprach Jackson darüber, wie er Donald Trump* zum Abnehmen bringen wollte. 

Donald Trump: Blumenkohl im Kartoffelpüree 

Der Militärarzt habe „Blumenkohl im Kartoffelpüree versteckt“, wie er gegenüber der „New York Times“ zugab. Außerdem habe er versucht, Speiseeis „weniger zugänglich“ zu machen. All diese Maßnahmen, um Donald Trumps Bauchumfang zu reduzieren, seien jedoch gescheitert. „Er hat nie so viel abgenommen, wie ich es wollte“, so Jackson. Im Gegenteil: der US-Präsident habe sogar zugenommen. 

Ronny Jackson erhielt vor zwei Jahren mediale Aufmerksamkeit, nachdem er den Gesundheitszustand von Donald Trump gepriesen hatte. „Ich habe dem Präsidenten gesagt, wenn er sich in den letzten 20 Jahren gesünder ernährt hätte, könnte er 200 Jahre alt werden.“ 

Donald Trump: Ehemaliger Chefarzt des Weißen Hauses spricht über den Präsidenten 

2017 wurde Jackson von Donald Trump für die Leitung des Ministeriums für Veteranenangelegenheiten nominiert. Die Presse spekulierte, ob Trump Jackson dieses Angebot nur aufgrund der guten öffentlichen Gesundheitsbewertung seiner selbst unterbreitet hat. 

Als Vorwürfe laut wurden, Jackson hätte oftmals großzügig verschreibungspflichtige Medikamente herausgegeben, zog er seine Kandidatur zurück. Mittlerweile versucht sich der ehemalige Chefarzt des Weißen Hauses in der Politik. Derzeit kandidiert er für die Republikaner in Texas für den Kongress. 

Von Marvin Ziegele

Donald Trump beschimpft die eigenen Unterstützer. Nicht zum ersten Mal. Die Fettnäpfchen-Chronik, Teil eins. Außerdem hatte er den einen Wahlkampfschlager: Eine unüberwindbare Mauer zu Mexiko. Dumm nur: Sie lässt sich ganz einfach durchschneiden. Trumps Peinlichkeiten, Teil zwei

Nächste Entlassung im Weißen Haus: Mick Mulvaney brachte den US-Präsidenten zuletzt in Erklärungsnot - nun muss er im Weißen Haus abtreten. Es ist nicht der erste Wechsel auf dem Posten.*

Die USA sind das am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land der Welt. Präsident Donald Trump nutzt das Virus im Wahlkampf.

*fr.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

Rubriklistenbild: © SAUL LOEB/AFP

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