Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde

Trump sagt Europa-Reise wegen Hurrikan "Dorian" komplett ab und warnt Bevölkerung

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Trump sagt Reise nach Europa wegen herannahenden Hurrikans ab.

Wegen des Hurrikans "Dorian", der auf die Ostküste der USA treffen wird, sagt Donald Trump seine Europa-Reise ab. Er will seine ganze Aufmerksamkeit dem Sturm widmen.

Washington - Wegen des auf die Küste des US-Bundesstaats Florida vorrückenden Hurrikans "Dorian" hat US-Präsident Donald Trump eine geplante Reise nach Europa kurzfristig abgesagt. Trump gab die Änderung seiner Pläne am Donnerstag in Washington bekannt. Er sollte am Sonntag in Warschau an Zeremonien zum Gedenken an den Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen vor 80 Jahren teilnehmen, mit dem der Zweite Weltkrieg begonnen hatte.

Trump will sichergehen das die ganze Konzentration der Regierung dem Strum gewidmet wird

Trump sagte nun, er wolle durch sein Verbleiben im Land sicherstellen, dass alle Ressourcen seiner Regierung "auf den ankommenden Sturm ausgerichtet" seien. Er habe deshalb beschlossen, sich bei den Gedenkveranstaltungen in Polen durch Vizepräsident Mike Pence vertreten zu lassen.

Trump warnte, dass "Dorian" ein "sehr großer" Hurrikan werden könnte. Der Sturm war am Donnerstag noch in der Karibik unterwegs, einige Kreuzfahrtschiffe mussten ihre Reiserouten ändern. Er appellierte an die Menschen dort, sich auf den Sturm vorzubereiten und den Anweisungen der Behörden zu folgen. „Es wird ein sehr großer Hurrikan, vielleicht einer der größten!“, mahnte der Präsident. Die Meteorologen erwarteten, dass er den Südosten der USA am Sonntagabend (Ortszeit) erreichen würde. Er wird wohl mit einer Windgeschwindigkeit von mehr als 200 Kilometern pro Stunde auf die Küste treffen. 

Am Rande des G7-Gipfels geben Angela Merkel und Donald Trump eine gemeinsame Pressekonferenz. Der US-Präsident nutzt die Chance für eine One-Man-Show. Doch Merkel verliert die Kontrolle und muss lachen.

dpa

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