Sie unterstützen den künftigen Präsidenten

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

John Kelly: Heimatschutzminister.
1 von 14
John Kelly: Heimatschutzminister. Kelly war Kommandant im Irak-Krieg. Er soll die illegale Einwanderung stoppen und „unsere Grenzen sichern", hofft Trump.
Scott Pruitt: Leiter Umweltbehörde EPA.
2 von 14
Scott Pruitt: Der 48-Jährige, derzeit Justizminister des Staates Oklahoma, glaubt noch weniger an den Klimawandel als Donald Trump. Er ist Verbündeter der Kohle- und Erdölindustrie und soll Chef der mächtigen Umweltschutzbehörde EPA werden. Pruitt dürfte dafür sorgen, dass die strengen Auflagen, die Barack Obama im Programm für saubere Energie beispielsweise für den CO2-Ausstoß von Kohlekraftwerken erlassen hat, rückgängig gemacht werden. Er ist überhaupt gegen Grenzwerte, sogar wenn es um die Luftverschmutzung in den Nationalparks geht.
Andrew Puzder: Arbeitsminister. 
3 von 14
Andrew Puzder: Arbeitsminister. Der 66-jährige Chef von CKE Restaurants ist ein Gegner höherer Mindestlöhne und der Gesundheitsreform des scheidenden Präsidenten Barack Obama.
James Mattis: Verteidigungsminister.
4 von 14
James Mattis: Der pensionierte Vier-Sterne-General, der 2007 bis 2009 Nato-General war, ist Trumps designierter Verteidigungsminister. 2005 machte Mattis Schlagzeilen mit der Aussage, es mache „Spaß, ein paar Leute zu erschießen“, etwa in Afghanistan Männer, „die ihre Frauen fünf Jahre lang verprügeln, weil sie sich nicht verschleiert haben“. Trotz seiner markigen Aussprüche passt er nicht so recht in das Stereotyp des Kriegstreibers. Er hat sich sogar dafür ausgesprochen, das Budget des Außenministeriums zu erhöhen: Diplomatie müsse immer erste Wahl sein.
Steven Mnuchin: Finanzminister.
5 von 14
Steven Mnuchin: Finanzminister. Er ist ein ehemaliger Investmentbanker von Goldman Sachs und Wall-Street-Insider. Mnuchin war in der Vergangenheit in die Schlagzeilen geraten, weil eines seiner Finanzunternehmen in der Finanzkrise 35.000 Immobilien zwangsversteigerte und damit zahlreiche Opfer der Krise ohne Dach über dem Kopf ließ.
Wilbur Ross: Wirtschaftsminister.
6 von 14
Wilbur Ross: Wirtschaftsminister. Der Milliardär ist wie Mnuchin ein früherer Investmentbanker.
Betsy DeVos: Bildungsministerin.
7 von 14
Betsy DeVos: Bildungsministerin. Ist Vorsitzende einer Investmentfirma und Milliardärin. War Vorsitzende der republikanischen Partei in Michigan. Fordert schon länger eine Reform des Schulsystems.
Mike Pompeo: CIA-Direktor.
8 von 14
Mike Pompeo: Der künftige Geheimdienstchef kommt aus Kansas und gehört als Kongressabgeordneter der rechten Flügelgruppe Tea Party an. Er ist im Geheimdienst-Ausschuss des Repräsentantenhauses und pochte im Untersuchungsausschuss zur „Benghasi“-Affäre von Hillary Clinton auf eine angebliche Vertuschungsaktion zugunsten der damaligen Außenministerin. Als CIA-Chef muss er seine Leute beruhigen, die Trump reserviert gegenüberstehen. Pompeo fordert unter anderem, dass die NSA wieder unbegrenzt Metadaten sammeln dürfen soll.

Washington - Donald Trump macht aus der Bestimmung seines Kabinetts ein Casting. Die ersten Kandidaten haben bereits ihren Platz gefunden. Wir zeigen, welche Ämter vergeben sind und wer welche Aufgaben im Team Trump hat.

Donald Trump macht aus der Bestimmung seines Kabinetts ein Casting. Die ersten Kandidaten haben bereits ihren Platz gefunden. Wir zeigen, welche Ämter vergeben sind und wer welche Aufgaben im Team Trump hat.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Maaßen wird abgelöst - und zum Staatssekretär befördert

Die Koalitionskrise hat ein vorläufiges, überraschendes Ende: Hans-Georg Maaßen muss als Chef des Verfassungsschutzes seinen Platz räumen. Er rückt aber zum Verdruss …
Maaßen wird abgelöst - und zum Staatssekretär befördert

Vorzeitiges Amtsende von Chefs des Bundesverfassungsschutzes: Maaßen keine Ausnahme 

Hans-Georg Maaßen muss seinen Posten als Verfassungsschutzpräsident räumen. Er ist nicht der erste Chef des Verfassungsschutzes, der vorzeitig gehen muss.
Vorzeitiges Amtsende von Chefs des Bundesverfassungsschutzes: Maaßen keine Ausnahme 

Tötungsdelikt in Chemnitz: Tatverdächtiger auf freiem Fuß

Haftprüfungstermin nach der tödlichen Gewalttat in Chemnitz: Ein Tatverdächtiger bleibt in Untersuchungshaft, einer kommt auf freien Fuß. Zu der Frage, ob der …
Tötungsdelikt in Chemnitz: Tatverdächtiger auf freiem Fuß

Maaßen muss gehen und wird befördert: Merkel, Seehofer und Nahles haben entschieden 

Eine Krisensitzung mit Angela Merkel und Andrea Nahles brachte am Dienstag die Entscheidung in der Causa Maaßen. Der Verfassungsschutzpräsident wird versetzt. …
Maaßen muss gehen und wird befördert: Merkel, Seehofer und Nahles haben entschieden 

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.