„Er hatte ein Problem mit Alkohol“

Persönlicher Moment: Trump spricht über toten Bruder

+
US-Präsident Donald Trump.

In einem für ihn ungewöhnlich persönlichen Moment hat US-Präsident Donald Trump am Donnerstag über seinen toten Bruder Fred gesprochen.

Washington - In einer Rede schilderte er dessen Kampf mit der Alkoholsucht. Fred sei ein großartiger Typ gewesen, habe sehr gut ausgesehen und eine viel bessere Persönlichkeit als er selbst gehabt, sagte Trump.

Aber sein älterer Bruder habe ein Problem gehabt. „Er hatte ein Problem mit Alkohol“, erklärte der 71-Jährige. „Er hat mir ständig gesagt: Trink nicht!“. Bis zum heutigen Tag habe er deswegen kein Glas Alkohol angerührt und keine Zigarette geraucht. Fred Trump war 1981 im Alter von 41 Jahren an den Folgen seiner Alkoholsucht gestorben.

Sein Bruder habe ihm sehr geholfen, sagte der Präsident. „Ich hatte jemanden, der mir eine Richtung vorgegeben hat.“

Trump hatte schon im Wahlkampf über Freds Schicksal gesprochen. Die Szene am Donnerstag war aber bemerkenswert, weil der Präsident nicht oft auf schwierige Details aus seinem Familienleben eingeht.

dpa

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Migranten aus Seenot gerettet - EU-Mission "Sophia" ungewiss

Noch immer ist offen, wie es mit der EU-Mission vor der libyschen Küste weitergehen soll. Im Raum steht die Frage, ob künftig überhaupt noch Menschen im Mittelmeer …
Migranten aus Seenot gerettet - EU-Mission "Sophia" ungewiss

Syrische Weißhelme über Israel gerettet

Die syrische Hilfsorganisation Weißhelme hat im Bürgerkrieg mehr als 100.000 Menschen gerettet. Jetzt waren ihre Mitarbeiter selbst auf Hilfe angewiesen. Nach ihrer …
Syrische Weißhelme über Israel gerettet

Ecuadors Präsident will Assange Asyl entziehen

Seit mehr als sechs Jahren lebt Wikileaks-Gründer Julian Assange in Ecuadors Botschaft in London. Doch angeblich will das Land ihm nun die schützende Hand entziehen. …
Ecuadors Präsident will Assange Asyl entziehen

Ruhani droht Trump mit "Mutter aller Schlachten"

Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat den USA mit der "Mutter aller Schlachten" gedroht. Die Fronten zwischen Teheran und Washington sind verhärtet wie nie zuvor.
Ruhani droht Trump mit "Mutter aller Schlachten"

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.