Reaktion angekündigt

„Ernster Vorfall“: USA drohen Russland

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US-Außenminister Tillerson in Moskau

Russland hat 755 US-Diplomaten ausgewiesen. Washington nimmt den Fall nicht leicht - Außenminister Tillerson hat jetzt eine „Reaktion“ angekündigt.

Manila - Bei einem Treffen in Manila hat US-Außenminister Rex Tillerson seinen russischen Kollegen Sergej Lawrow vor einer weiteren Verschlechterung der Beziehungen gewarnt. Er habe gegenüber Lawrow eine Reaktion der USA bis zum 1. September auf die jüngsten diplomatischen Strafmaßnahmen Russlands angekündigt, sagte Tillerson am Montag in Manila.

Bis zu diesem Datum müssen die USA das Personal ihrer Vertretungen in Russland um 755 Mitarbeiter senken. Russland reagierte mit dem Schritt auf die neuen US-Sanktionen. Wie sein Land auf den Schritt Russlands reagieren werde, sei noch nicht entschieden, sagte Tillerson.

Tillerson klagt über „beschädigte“ Beziehungen

Die russische Einmischung in den US-Präsidentschaftswahlkampf sei ein "ernsthafter Vorfall" gewesen, und dies habe er seinem russischen Kollegen bei dem Treffen am Sonntag auch klar gemacht, sagte Tillerson. Er habe Lawrow verdeutlicht, "dass dieser Vorfall ernsthaftes Misstrauen gesät" habe. Russlands Einmischung habe die Beziehungen zwischen beiden Ländern "beschädigt".

Der US-Kongress hatte die neuen Sanktionen wegen der mutmaßlichen russischen Cyberinterventionen im US-Wahlkampf und der Annexion der Krim-Halbinsel im Jahr 2014 verhängt. Russland wies die Anschuldigungen zurück.

AFP

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