Ex-US-Präsident

Erster Trump-Auftritt seit Auszug aus dem Weißen Haus

Trump
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Ex-Präsident Donald Trump. Noch ist der Streit über den künftigen Kurs der US-Republikaner nicht entschieden.

Das Amt verloren, der Twitter-Account gesperrt: Um Donald Trump ist es zuletzt ruhig geworden. Doch nun kommen Amerikas Konservative zum jährlichen Treffen zusammen - und der Ex-Präsident bekommt wieder eine Bühne.

Washington (dpa) - Der ehemalige US-Präsident Donald Trump tritt am Sonntag (21.40 MEZ) erstmals seit seinem Auszug aus dem Weißen Haus mit einer Ansprache in der Öffentlichkeit auf.

Der Republikaner ist als Redner bei der der jährlichen Konferenz CPAC, einer Veranstaltung konservativer Aktivisten, in Orlando im Bundesstaat Florida vorgesehen. Der Sender Fox News - der zu den CPAC-Sponsoren gehört - berichtete, Trump werde scharfe Kritik an der Politik seines demokratischen Nachfolgers Joe Biden üben. Erwartet werde, dass Trump in seiner Ansprache eine mögliche Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2024 erwähne, aber nicht formell verkünde.

Schwiegertochter Lara Trump hatte zuletzt Spekulationen befeuert, dass sich Donald Trump um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner für die Wahl 2024 bewerben könnte. «Er hat angedeutet, dass er wahrscheinlich daran interessiert wäre, 2024 wieder anzutreten», sagte Lara Trump, Ehefrau von Eric Trump, am vergangenen Wochenende Fox News. Der republikanische Senator Ted Cruz sagte am Freitag bei CPAC, es gebe eine Reihe Politiker in Washington, die wollten, dass Trump von der Bildfläche verschwinde. «Lassen Sie mich Ihnen das jetzt sagen, Donald J. Trump geht nirgendwo hin.»

Seit der Abwahl Trumps entzweit die Republikanische Partei ein Richtungsstreit, den Trump aktiv befeuert. Zuletzt griff der 74-Jährige den Top-Republikaner im US-Senat, seinen einstigen Verbündeten Mitch McConnell, offen an.

Trump lebt seit seinem Ausscheiden aus dem Amt am 20. Januar in Florida. Um den Ex-Präsidenten ist es seit seinem Auszug aus dem Weißen Haus verhältnismäßig ruhig geworden, was auch daran liegt, dass ihn der Kurznachrichtendienst Twitter dauerhaft gesperrt hat.

© dpa-infocom, dpa:210227-99-620213/2

Fox-Bericht

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