FDP-Mann Paulus schießt gegen Hessens SPD-Chef Schäfer-Gümbel

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Jochen Paulus (FDP). Foto Archiv

Hessen/Werra-Meißner. "Was hat der denn genommen?" war mein erster Gedanke, als ich die Pressemeldung von Thorsten Schäfer-Gümbel las, in

Hessen/Werra-Meißner. "Was hat der denn genommen?" war mein erster Gedanke, als ich die Pressemeldung von Thorsten Schäfer-Gümbel las, in der er sich fast zwei Jahre vor der nächsten Landtagswahl schon mal selbst zum Wahlsieger ausruft. "Aber ein Blick auf den Kalender legte dann nahe, dass es wohl ein Karnevalsscherz sein sollte, dass sich TSG der Erste zum Prinzen aller Hessen kürt. Ich hoffe, dass er spätestens am Aschermittwoch erkennt, dass darüber nicht seine womit auch immer stimulierten Wunschträume, sondern Ende 2013 die hessischen Wählerinnen und Wähler entscheiden werden." erklärte der FDP-Landtagsabgeordnete Jochen Paulus.

" Die Wählerinnen und Wähler werden in knapp zwei Jahren entscheiden, wie viele und welche Parteien in welcher Stärke im nächsten hessischen Landtag vertreten sein werden. Ich glaube nicht, dass Herr Schäfer-Gümbel weiß, was liberale Wähler erwarten. Und ich glaube auch nicht, dass alle sozialdemokratischen Wählerinnen und Wähler vergessen haben werden, dass Schäfer-Gümbel ungeniert die Ypsilanti-Politik fortsetzt und unter seiner Führung alle weggemobbt wurden, die den Wahlbetrug vor zwei Jahren nicht mitmachen wollten.

"Die Sorge von Prinz TSG I. um die Bodenhaftung der Liberalen ist überflüssig. Die Schäfer-Gümbel-SPD hat nach wie vor ein Glaubwürdigkeitsproblem. Das zu lösen lastet TSG voll aus, da bleiben keine Kapazitäten frei, um über die Zusammensetzung künftiger Landtage jetzt schon zu spekulieren", so Jochen Paulus abschließend.

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