CDU: Schäuble soll bleiben

FDP schielt auf das Finanzministerium

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Derzeit die Lichtgestalt der Liberalen: FDP-Chef Christian Lindner beim Bundesparteitag. Foto: Ralf Hirschberger

Ein unionsgeführtes Kabinett ohne Wolfgang Schäuble als Finanzminister? Schwer vorstellbar. Doch die FDP führt ihre vernichtende Niederlage von 2013 darauf zurück, dass Guido Westerwelle damals nicht das Finanzministerium übernahm.

Berlin (dpa) - Eine Woche vor der Bundestagswahl kommt aus der FDP die Forderung, im Fall einer Regierungsbeteiligung den Finanzminister zu stellen.

Vorstandsmitglied Alexander Hahn sagte der "Bild"-Zeitung (Montag): "Die FDP sollte in keine Regierung eintreten, in der sie nicht den Finanzminister stellt. Nur so können zentrale Wahlversprechen wie eine bessere Finanzierung der Bildung und eine Reform des Steuersystems gewährleistet werden."

Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs (CDU) sagte dem Blatt zu dem Vorstoß: "Wir haben in Wolfgang Schäuble einen exzellenten Finanzminister. Deshalb sollte er auch nach der Wahl Bundesfinanzminister bleiben."

Die Liberalen haben gute Chancen, nach der Wahl am 24. September wieder in den Bundestag einzuziehen. In Meinungsumfragen liegen sie derzeit bei neun bis zehn Prozent. Als Regierungsoptionen erscheinen vor allem Schwarz-Gelb oder Schwarz-Gelb-Grün möglich.

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