Hunderttausende machen sich auf

Fluchtwelle im Nordwesten Syriens immer größer - Strom Richtung Türkei

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Syrische Kinder auf der Flucht: Auch 2018 die traurige Wahrheit.

Syriens Provinz Idlib wurde bisher fast vollständig von Rebellen kontrolliert. Doch Regierungstruppen rücken vor, die Gewalt eskaliert. Zehntausende fliehen Richtung türkische Grenze.

Damaskus - Nach der Eskalation der Gewalt im Nordwesten des Bürgerkriegslandes Syrien wird die Fluchtwelle immer größer. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden von Dezember bis Anfang dieser Woche fast 100 000 Menschen aus dem Norden der Provinz Hama und dem Süden der Provinz Idlib vertrieben, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Ende vergangener Woche hatten die UN noch von rund 70 000 Vertriebenen aus dieser Region gesprochen.

Das Gebiet wurde bislang von Rebellen beherrscht. Zuletzt gingen dort jedoch die Streitkräfte der Regierung in die Offensive und die Gewalt eskalierte. Den UN zufolge flieht ein Großteil der Menschen in Richtung türkischer Grenze. Beobachter befürchten, sie könnten versuchen, ins Nachbarland zu kommen, sollte die Gewalt andere Gebiete erreichen. 

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In dem Gebiet an der Grenze zur Türkei leben nach UN-Angaben mehr als 2,5 Millionen Menschen, darunter mehr als eine Million Vertriebene. Seit Beginn des Bürgerkriegs vor fast sieben Jahren sind demnach rund 5,5 Millionen Syrer in benachbarte Länder geflohen.

Angesichts der Eskalation der Gewalt in Idlib rief die Türkei Russland und den Iran dazu auf, die syrische Offensive zu stoppen. „Der Iran und Russland müssen ihre Verpflichtungen einhalten“, sagte Mevlüt Cavusoglu. Sie sollten als Garantiemächte das Regime stoppen.

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dpa

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