Fuldaer Flüchtlinge werden an andere Standorte verlegt

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Max Bahr/SB-Union im "stand-by-Modus". Land Hessen verteilt Bewohner auf andere Flüchtlings-Einrichtungen.

Fulda. Seit Monaten beschäftigt die Flüchtlingsthematik auch die Stadt Fulda. Als positives Signal der Entspannung der Lage bewertet Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld die Entscheidung der Landesregierung,  die Bewohner des ehemaligen Max-Bahr Marktes/SB-Union auf andere Standorte zu verteilen, um die Einrichtung in einen "Wartezustand" zu versetzen.

Das bedeutet, der Betrieb wird soweit reduziert, dass eine kurzfristige Inbetriebnahme jederzeit möglich ist. Ob es allerdings dazu kommen wird, bleibt abzuwarten. Letztlich hängt es davon ab, inwieweit der Flüchtlingsstrom in den kommenden Monaten erneut zunimmt. "Wie die weitere Entwicklung aussieht, wird gerade dann eine gesamteuropäische Fragestellung sein", wie Wingenfeld betont.Die Ankündigung der Landesregierung nutzte der Oberbürgermeister  auch, um den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohl der Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung in der zurückliegenden Zeit zu danken. Sein Dank galt ebenso den betroffenen Anwohnern der Einrichtung für ihre Geduld. "Das, was die Fuldaer für die Flüchtlinge, also für Menschen in Not leisten, ist ein Ausdruck von Solidarität und Menschlichkeit", lobte Fuldas Verwaltungschef.

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