Erneut Ausschreitungen

Szenen wie auf dem Schlachtfeld: Bilder aus der Nacht vom G20-Gipfel

G20-Gipfel, Hamburg, Protest, Nacht, Ausschreitung, Polizei
1 von 31
G20-Gipfel: Proteste eskalieren
G20-Gipfel, Hamburg, Protest, Nacht, Ausschreitung, Polizei
2 von 31
G20-Gipfel: Proteste eskalieren
G20-Gipfel, Hamburg, Protest, Nacht, Ausschreitung, Polizei
3 von 31
G20-Gipfel: Proteste eskalieren
G20-Gipfel, Hamburg, Protest, Nacht, Ausschreitung, Polizei
4 von 31
G20-Gipfel: Proteste eskalieren
G20-Gipfel, Hamburg, Protest, Nacht, Ausschreitung, Polizei
5 von 31
G20-Gipfel: Proteste eskalieren
G20-Gipfel, Hamburg, Protest, Nacht, Ausschreitung, Polizei
6 von 31
G20-Gipfel: Proteste eskalieren
G20-Gipfel, Hamburg, Protest, Nacht, Ausschreitung, Polizei
7 von 31
G20-Gipfel: Proteste eskalieren
G20-Gipfel, Hamburg, Protest, Nacht, Ausschreitung, Polizei
8 von 31
G20-Gipfel: Proteste eskalieren

Auch in der Nacht zum Samstag ist es in Hamburg zu heftigen Ausschreitungen zwischen Polizei und Randalierern gekommen. Der Bahnverkehr wurde unterbrochen und Häuser wurden gestürmt.

Hamburg - Die Lage im Hamburger Schanzenviertel ist in der Nacht zum Samstag nach gewaltsamen Protesten gegen den G20-Gipfel eskaliert. Nach Plünderungen und brennenden Barrikaden rückte die Polizei gegen Mitternacht massiv ein. Danach erklärte sie, die Lage habe sich wieder beruhigt.

Ein Großteil der Straße Schulterblatt wurde nach Angaben der Polizei geräumt. Viele Randalierer verschwanden in Seitenstraßen. In der Straße war es in den Stunden davor zu heftigen Auseinandersetzungen mit Demonstranten gekommen. In diesem Zusammenhang bestätigte die Polizei den Einsatz von Spezialkräften. Die Gefährdung sei erheblich gewesen. Es habe Hinweise darauf gegeben, dass Angriffe mit Molotow-Cocktails, Zwillen und Wurfgegenständen vorbereitet worden seien.

Einsatzkräfte riegelten den südlichen Zugang zur Straße ab. Randalierer griffen der Polizei zufolge auch Einsatzkräfte nordöstlich des Schanzenviertels an. Barrikaden würden errichtet. Der S-Bahnverkehr in der Hamburger Innenstadt bleibt über Nacht unterbrochen. Der U-Bahnhof Schlump wurde aus Sicherheitsgründen zeitweise geschlossen.

Einsatzkräfte drangen in Häuser ein

Auf TV-Bildern war zu sehen, wie Einsatzkräfte in Häuser eindrangen und auf Dächern standen. Über dem Viertel kreisten zwei Hubschrauber mit Suchscheinwerfern. Mit gepanzerten Fahrzeugen wurden Barrikaden weggeschoben, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. Wasserwerfer waren im Einsatz. Die Polizei sprühte auch Tränengas.

Die Polizei rief via Facebook die Bürger auf, sich deutlich von Gewalttätern zu distanzieren. „Wir gehen jetzt konsequent gegen die Straftäter im Schulterblatt vor. Unterstützt unsere Arbeit und entfernt euch umgehend!“

Polizeisprecher Zill sagte dem Sender N24, dass bei den Auseinandersetzungen bislang 100 Personen in Gewahrsam genommen wurden. Inzwischen seien auch einige Haftbefehle erlassen worden, sagte er. Der sogenannte G20-Ermittlungsausschuss, der in Kontakt mit Demonstranten steht, hat der Polizei die Schuld an den gewalttätigen Auseinandersetzungen zugewiesen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Ministerin Zypries fordert Abschaffung der Luftverkehrssteuer

Als Reaktion auf die Pleite von Air Berlin hat Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) eine Abschaffung der Luftverkehrssteuer gefordert, um den …
Ministerin Zypries fordert Abschaffung der Luftverkehrssteuer

Ermittler auf der Spur eines Terrorverdächtigen

Während Barcelona um die Anschlagsopfer trauert, sucht die Polizei noch immer nach den Schlüsselfiguren des Terrors. Sind sie möglicherweise schon tot? Es soll eine neue …
Ermittler auf der Spur eines Terrorverdächtigen

Seehofer und das O-Wort - Wahlkampfversprechen oder Luftnummer?

2016 hatte sich Horst Seehofer festgelegt. Es werde keinen Koalitionsvertrag ohne Obergrenze für Flüchtlinge geben. Doch je näher die Bundestagswahl rückt, desto …
Seehofer und das O-Wort - Wahlkampfversprechen oder Luftnummer?

Trotz angespannter Lage: USA und Südkorea beginnen gemeinsames Militärmanöver

Inmitten schwerer Spannungen mit Nordkorea starten die USA am Montag ihr jährliches gemeinsames Militärmanöver mit dem Verbündeten Südkorea.
Trotz angespannter Lage: USA und Südkorea beginnen gemeinsames Militärmanöver

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.