Nicht-öffentliches Gespräch

Gauck lädt Angehörige der Berliner Anschlagsopfer ein

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Bundespräsident Joachim Gauck am Mittwoch während seiner Rede zum Ende seiner Amtszeit.

Berlin - Bundespräsident Joachim Gauck hat Angehörige der Opfer des Berliner Terroranschlags zu einem Treffen ins Schloss Bellevue eingeladen. 

Das Gespräch mit den die nächsten Angehörigen der Opfer aus Deutschland sowie aus dem Ausland soll vertraulich und nicht-öffentlich sein, wie "Spiegel" und "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichten. Gauck wolle den Angehörigen mit der Einladung zeigen, dass man nach dem Anschlag zusammenstehe, hieß es weiter.

Eine Sprecherin des Bundespräsidenten bestätigte die Einladung.  Ein Termin sei für die kommenden Wochen geplant. Am Donnerstag hatte Gauck an einem Gedenken im Bundestag teilgenommen.

Der Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag, Volker Kauder, kritisierte in der "Welt am Sonntag" den Umgang mit den Opfern und Hinterbliebenen des Anschlags. "Der Berliner Senat und das Bundesjustizministerium sollten von sich aus auf die Angehörigen der Opfer zugehen und fragen, wie man ihnen helfen kann. Auch finanziell", sagte Kauder. Die Angehörigen erwarteten zu Recht die Bestrafung aller Tatbeteiligten, aber auch eine finanzielle Unterstützung und weitere Anteilnahme, etwa durch eine Gedenktafel.

Bei dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz waren am 19. Dezember zwölf Menschen getötet worden. Etwa 50 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

Berlin trauert um die Opfer des Anschlags - Die Bilder

dpa/afp

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