Freundschaftsspiel in Brügge

„Gefahr eines Anschlags“: Belgien gegen Japan drohte Spielabsage

Viele der Zuschauer kamen wegen der verschäften Kontrollen erst deutlich nach Spielbeginn auf ihre Plätze.
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Viele der Zuschauer kamen wegen der verschäften Kontrollen erst deutlich nach Spielbeginn auf ihre Plätze.

Das Fußball-Länderspiel zwischen Belgien und Japan in Brügge am Dienstagabend wäre nach Medienberichten wegen einer Anschlagsdrohung beinahe abgesagt worden.

Brügge - Noch eine Stunde vor Anstoß sei erwogen worden, die Partie nicht zu spielen, sagte Stefan Van Loock, Pressesprecher des belgischen Nationalteams, dem Sender RTBF.

Der Polizeichef von Brügge, Dirk van Nuffel, bestätigte der Nachrichtenagentur Belga, die Polizei habe „glaubwürdige Informationen“ erhalten, dass bei dem Freundschaftsspiel im Jan-Breydel-Station die „Gefahr eines Anschlags“ bestehe. Letztlich gab es aber keine besonderen Vorkommnisse.

In Absprache mit den Organisatoren und dem Bürgermeister von Brügge entschied die Polizei, das Publikum nicht über die Gefahrenlage zu informieren, die Kontrollen aber zu verschärfen. Erste Hinweise hätten die Beamten gegen 17.30 Uhr, also über drei Stunden vor Spielbeginn um 20.45 Uhr erhalten.

Wegen der verschärften Kontrollen unter anderem mit Metalldetektoren und Sprengstoffhunden kamen viele der 25 733 Zuschauer erst deutlich nach Spielbeginn auf ihre Plätze. Das Duell der beiden WM-Teilnehmer 2018 entschied Belgien mit 1:0 für sich.

dpa

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