Kiew

Georgischer Ex-Präsident Saakaschwili erneut festgenommen

+
Der ehemalige georgische Präsident und jetzige Kiewer Oppositionelle Michail Saakaschwili. Foto: Evgeniy Maloletka

Kiew (dpa) - Der georgische Ex-Präsident und jetzige Kiewer Oppositionelle Michail Saakaschwili ist erneut festgenommen worden. Das bestätigte der ukrainische Generalstaatsanwalt Juri Luzenko am Freitagabend auf Facebook.

Einsatzkräfte hätten den 49-Jährigen im Zentrum der Hauptstadt gefasst und in eine Hafteinrichtung gebracht, schrieb er. Auch Mitarbeiter Saakaschwilis bestätigten die Festnahme.

Medienberichten zufolge war Saakaschwili zur Fahndung ausgeschrieben. Bereits am Dienstag wurde er festgenommen, Anhänger befreiten ihn jedoch aus dem Gefängnisbus. Seitdem suchten die Behörden nach ihm.

Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt gegen Saakaschwili unter anderem wegen der Unterstützung einer kriminellen Vereinigung. Der Politiker soll Geld aus dem Umfeld des in Russland lebenden Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch angenommen haben, um einen Staatsstreich zu organisieren. Ihm drohen deshalb bis zu fünf Jahre Gefängnis.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Seehofer im Asylstreit: CSU-Rückzieher wäre ein irreparabler Schaden - und würde Union gefährden

Die Asyl-Krise zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer spitzt sich zu. Der Bruch drohte an diesem Montag. Alle Entwicklungen rund um den Streit zwischen CDU und CSU im …
Seehofer im Asylstreit: CSU-Rückzieher wäre ein irreparabler Schaden - und würde Union gefährden

Keine Fotos unter Frauenröcke - Briten planen neues Gesetz

Aus der Kategorie: ungewöhnliche Gesetze. In Großbritannien soll künftig niemand mehr ohne Einverständnis unter Frauenröcke fotografieren dürfen.
Keine Fotos unter Frauenröcke - Briten planen neues Gesetz

Merkel bekommt zwei Wochen Gnadenfrist im Asylstreit

Kanzlerin Merkel hat zwei Wochen Zeit, um in der EU bilaterale Asylabkommen zu schmieden. Klappt das nicht, will Innenminister Seehofer Migranten an der Grenze …
Merkel bekommt zwei Wochen Gnadenfrist im Asylstreit

Deutschland bangt um Glaubwürdigkeit im Klimaschutz

Der Asylstreit überschattet politisch derzeit alles. Dabei hat die Bundesregierung noch andere Probleme - ihr droht etwa eine Blamage beim Klimaschutz. Umweltministerin …
Deutschland bangt um Glaubwürdigkeit im Klimaschutz

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.