Verfahren läuft seit 2013

Gericht plant um: NSU-Prozess könnte sich bis 2018 hinziehen

Betae Zschäpe ist die Hauptangeklagte im NSU-Prozess in München.
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Betae Zschäpe ist die Hauptangeklagte im NSU-Prozess in München.

München - Der NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München wird wahrscheinlich länger dauern, als bisher angenommen. Für das Verfahren gegen die rechtsextremistische Terror-Gruppe, wurden jetzt weitere Sitzungstermine anberaumt.

Barbara Stockinger, stellvertretende Pressesprecherin am Oberlandesgericht, sagte am Montag: „Der Senat sichert sich die Termine, damit der Fortgang des Verfahrens gewährleistet ist. Damit ist noch nicht gesagt, dass die Termine auch tatsächlich benötigt werden. Das muss der Verlauf des Verfahrens zeigen. Aktuell läuft noch die Beweisaufnahme. Wann sie beendet sein wird, ist noch nicht abzusehen.“

Wie aus den Terminlisten des Oberlandesgerichtes in München hervorgeht, sind für den Prozess nun Sitzungstermine bis 11. Januar 2018 veranschlagt. Das Strafverfahren gegen

die Hauptangeklagte

Beate Zschäpe wegen Verdachts der Bildung einer terroristischen Vereinigung läuft bereits seit dem 6. Mai 2013.

Bisher waren die Prozessbeteiligten davon ausgegangen, dass das Verfahren im Jahr 2017 abgeschlossen werden kann.

js

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