Anti-Regierungs-Demos

Proteste in Rumänien: Erneut Zehntausende auf der Straße

Protest mit der Nationalflagge: Die Teilnehmer demonstrieren gegen eine Regierungsverordnung, die den Kampf gegen Korruption erschwert. Foto: Vadim Ghirda
1 von 6
Protest mit der Nationalflagge: Die Teilnehmer demonstrieren gegen eine Regierungsverordnung, die den Kampf gegen Korruption erschwert. Foto: Vadim Ghirda
Ein Demonstrant hält eines Protests ein Plakat mit dem Porträt von Liviu Dragnea, dem Vorsitzenden der Sozialisten (PSD), in die Höhe. Foto: Vadim Ghirda
2 von 6
Ein Demonstrant hält eines Protests ein Plakat mit dem Porträt von Liviu Dragnea, dem Vorsitzenden der Sozialisten (PSD), in die Höhe. Foto: Vadim Ghirda
Rumänische Bereitschaftspolizisten nehmen in Bukarest einen Mann fest. Vor dem Regierungssitz ist es bei einer Demonstration zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen. Foto: Vadim Ghirda
3 von 6
Rumänische Bereitschaftspolizisten nehmen in Bukarest einen Mann fest. Vor dem Regierungssitz ist es bei einer Demonstration zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen. Foto: Vadim Ghirda
Bereitschaftspolizisten sind vor dem Regierungssitz in der rumänischen Hauptstadt in Stellung gegangen. Foto: Vadim Ghirda
4 von 6
Bereitschaftspolizisten sind vor dem Regierungssitz in der rumänischen Hauptstadt in Stellung gegangen. Foto: Vadim Ghirda
Demonstranten wärmen sich in Bukarest an einem brennenden Kiosk. In der Nacht kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Foto: Vadim Ghirda
5 von 6
Demonstranten wärmen sich in Bukarest an einem brennenden Kiosk. In der Nacht kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Foto: Vadim Ghirda
Seit Tagen gehen in Rumänien Tausende Menschen gegen Pläne der Regierung auf die Straße. Foto: Vadim Ghirda
6 von 6
Seit Tagen gehen in Rumänien Tausende Menschen gegen Pläne der Regierung auf die Straße. Foto: Vadim Ghirda

Bukarest (dpa) - In Rumänien haben den dritten Tag in Folge Zehntausende Menschen gegen die sozialliberale Regierung demonstriert. Der Protest richtet sich gegen eine per Eilverordnung eingeführte Einschränkung der Strafverfolgung bei Amtsmissbrauch.

In der Hauptstadt Bukarest ließen sich die Menschen nicht von den Krawallen vom Vorabend abschrecken: Der gut einen Hektar große Platz vor dem Regierungssitz war voller Demonstranten. Die Polizei machte zu Teilnehmerzahlen keine Angaben. 

Zunächst blieben die landesweiten Demonstrationen friedlich. Am Vorabend hatte eine kleine Gruppe Randalierer in Bukarest Polizisten angegriffen.

Die Kritiker der Regierung monieren, dass durch die Eilverordnung der wegen Anstiftung zum Amtsmissbrauch angeklagte Vorsitzende der mitregierenden Sozialdemokraten (PSD), Liviu Dragnea, geschützt werden soll. Ministerpräsident Sorin Grindeanu, der als Dragneas Marionette gilt, lehnte am Donnerstag erneut eine Abschaffung der umstrittenen Verordnung ab.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Darum fordert ein CSU-Ortsverband Seehofers Rücktritt

Nach den großen Verlusten der CSU bei der Bundestagswahl kommen an der Parteibasis nun auch Stimmen auf, die den Rücktritt von Horst Seehofer als Parteichef fordern.
Darum fordert ein CSU-Ortsverband Seehofers Rücktritt

FDP: Keine Koalition um jeden Preis - Aber was dann?

Kanzlerin Merkel und FDP-Chef Lindner hatten bereits ersten Kontakt am Rande der Elefantenrunde im Fernsehen. Ein halbes Dutzend Anrufe gingen in der FDP-Zentrale ein. …
FDP: Keine Koalition um jeden Preis - Aber was dann?

Seehofer: CSU bereit für Gespräche über Regierungsbildung

Die CSU ist nach Parteichef Horst Seehofer bereit für Gespräche über eine Regierungsbildung, will aber vorher einen gemeinsamen Kurs mit der Schwesterpartei CDU …
Seehofer: CSU bereit für Gespräche über Regierungsbildung

FDP: Keine Koalition um jeden Preis

Kanzlerin Merkel und FDP-Chef Lindner hatten bereits ersten Kontakt am Rande der Elefantenrunde im Fernsehen. Ein halbes Dutzend Anrufe gingen in der FDP-Zentrale ein. …
FDP: Keine Koalition um jeden Preis

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.