„Sie tut mir leid“

Greta Thunberg: Bekannter Sänger äußert wilde Theorie - sie reagiert mit erschütternden Grafiken

Greta Thunberg an ihrem 17. Geburtstag.
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Greta Thunberg an ihrem 17. Geburtstag.

Schon sein Künstlername lässt vermuten, dass Meat Loaf (“Fleischklops“) nicht an den Klimawandel glaubt. Der Sänger geht nun Klima-Aktivistin Greta Thunberg an und verbreitet eine Verschwörungstheorie.

  • US-Rocksänger Meat Loaf hat sich in einem Interview kritisch über Greta Thunberg geäußert
  • Der 72-Jährige glaubt, dass die Klimaaktivistin einer „Gehrinwäsche“ unterzogen wurde
  • Greta Thunberg kontert via Twitter

München - US-Rocksänger Meat Loaf (I’d Do Anything For Love) leugnet den vom Menschen gemachten Klimawandel. In einem aktuellen Interview mit der britischen Daily Mail arbeitet sich der 72-Jährige an Klimaaktivistin Greta Thunberg (17) ab: „Sie wurde einer Gehirnwäsche unterzogen, deswegen denkt sie jetzt, ein Klimawandel stünde uns bevor. Aber das ist nicht wahr“, behauptet der selbst ernannte „Sexgott“. Und legte nach: „Greta hat nichts falsch gemacht. 

Greta Thunberg kontert Meat Loaf: „Es geht nicht um mich“

Aber sie wurde dazu gezwungen zu glauben, dass das, was sie sagt, der Wahrheit entspricht.“ Belege für seine Anschuldigungen und Mutmaßungen blieb Meat Loaf jedoch komplett schuldig. „Diese Greta tut mir leid“, bekannte der Rocksänger lediglich.

Unterdessen beschäftigen Greta Thunberg offenbar die Waldbrände in Australien - und sie stellt vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos eine strikte Forderung.

In der Vergangenheit kooperierte Meat Loaf im Jahr 2010 mit dem späteren US-Präsidenten Donald Trump, der bekanntlich ebenfalls nicht an einen Klimawandel glaubt. Unterstützung vom Rocksänger erhielt aber auch ein anderer Republikaner: der tief religiöse Präsidentschaftskandidat Mitt Romney.

In Sachen Klimawandel ganz unterschiedlicher Meinung: Sänger Meat Loaf (l.) und Klimaaktivistin Greta Thunberg (r.).

Greta Thunberg lässt die von Meat Loaf verbreitete Verschwörungstheorie gegenüber ihrer Person aber offensichtlich kalt. „Es geht nicht um Meat Loaf. Es geht nicht um mich. Es geht nicht darum, wie mich manche Leute nennen. Es geht nicht um links oder rechts. Es geht nur um wissenschaftliche Fakten“ postete die 17-Jährige auf Twitter.

Video: Was sie noch nicht über Greta Thunberg wussten 

Und konterte mit wissenschaftlichen Fakten: „Wenn wir nicht anfangen, alles darauf zu konzentrieren, werden unsere Ziele bald unerreichbar sein“, schrieb Thunberg in Sachen Klimawandel und postete eine Grafik des Umweltprogramms der Vereinten Nationen zur aktuellen Kohlenstoffbilanz. Diese müsse so schnell wie möglich verringert werden, denn „sonst werden unsere Ziele schon bald außer Reichweite sein“, argumentierte Thunberg. Einen persönlichen Konter gegen Meat Loaf ersparte sich Thunberg in ihrem Posting - auf den Vorwurf der Gehirnwäsche ging sie nicht ein.

Lesen Sie auch: In einer beliebten Quizshow war nun Klimaaktivistin Greta Thunberg das Thema. Doch die Sendung verlief anders als gedacht - was Greta Thunberg selbst nicht so stehen lassen wollte.

Und: Greta Thunberg hat längst ihr erstes Buch veröffentlicht und Bücher über die Umweltaktivistin sind zahlreich am Markt - auch geschrieben von ihrer Mutter.

Siemens hatte Klima-Aktivistin Luisa Neubauer eingeladen, um mit ihr über ein umstrittenes Kohleförderprojekt zu diskutieren. Mit einem Job-Angebot hatte sie aber nicht gerechnet.

mb

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