Ende als Klimaaktivistin?

Greta Thunberg twittert: „Ich bin mit diesem Klima-Ding durch ...“

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Hört Greta Thunberg wirklich auf mit „diesem Klima-Ding“?

Twitter-User erhalten einen völlig neuen Eindruck von Greta Thunberg. Die 16-Jährige zeigt eine Seite - die bei vielen gut ankommt.

New York - Ist es eine ernstzunehmende Ankündigung, die Greta Thunberg macht? Vorstellbar wäre es aus mehreren Gründen: Die „Fridays for Future“-Bewegung scheint inzwischen fast schon zu einem Selbstläufer geworden zu sein, die womöglich auch ohne Greta Thunberg funktioniert. Mit Ihrer Reise in die USA und dem Auftritt beim Klimagipfel der Vereinten Nationen hat die 16-Jährige große Aufmerksamkeit erhalten. Außerdem wächst die Kritik an ihr. Reichen diese Gründe aus, um sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen?

Greta Thunberg: Video zeigt sie von ungewohnter Seite

Mit diesen Argumenten ließe sich jedenfalls die Nachricht erklären, die Thunberg nun via Twitter in die Welt geschickt hat. „Ich bin mit diesem Klima-Ding durch ...“, erklärt sie. Es ist die Antwort auf den Tweet eines anderen Users. Und der zeigt eine ungewohnte Seite von Greta. Zwar dürfte den meisten der Inhalt des Videos bekannt vorkommen, doch die Audiospur ist neu: Ein Künstler hat aus Gretas Rede vor den Vereinten Nationen einen Metal-Song gemacht. Der beinhaltet natürlich auch den prägnanten Satz: „Wie könnt ihr es wagen!“

Greta scheint von dem Video begeistert zu sein, das der schwedische Metal-Sänger John Mollusk konzipiert ins Netz gestellt hat. Schließlich antwortet sie: „Ich bin mit diesem Klima-Ding durch.... Von jetzt an werde ich nur noch Death-Metal machen!!“ Es handelt sich also nur um einen Spaß.

Greta Thunberg zeigt Selbstironie

Die User der Plattform Twitter sind begeistert von dem Clip. Manch einer sieht in Greta Thunberg sogar schon Schwedens nächste Teilnehmerin des Eurovision Song Contests. Andere würdigen, dass sich Greta Thunberg mit dem Tweet von einer komischen Seite zeigt. Ob das Video für Greta Thunberg oder den Künstler zu einem viralen Erfolg wird, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

Dass sie Selbstironie besitzt, hat Greta Thunberg bereits unter Beweis gestellt, nachdem sie von Donald Trump als naives junges Mädchen verspottet worden war. Ihre Gegner scheinen verbal zu immer heftigeren Mitteln zu greifen. In einer Facebook-Gruppe ist die Hetzte eskaliert. In deutschen Medien gibt es unterdessen Verwirrung über die richtige Aussprache des Namens Thunberg.

Video: Trump verspottet Greta Thunberg

dg

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