A 44: "Grüne lassen Nordhessen im Stich"

Wiesbaden/Werra-Meißner. Jürgen Lenders, wirtschaftpolitischer Sprecher der FDP Fraktion im Hessischen Landtag, bekräftigt angesichts der Äußerun

Wiesbaden/Werra-Meißner. Jürgen Lenders, wirtschaftpolitischer Sprecher der FDP Fraktion im Hessischen Landtag, bekräftigt angesichts der Äußerungen der südhessischen Grünen-Bundestagsabgeordneten Daniela Wagner den festen Willen der Liberalen am Weiterbau der A44 festzuhalten. FDP und CDU bringen dazu in dieser Woche einen Entschließungsantrag in den Hessischen Landtag ein. Wagner hatte kürzlich einen Baustopp für die A44 verlangt.

"Die Grünen zeigen einmal mehr ihr Desinteresse an Nordhessen. Sie lassen die Menschen hier im Stich und setzen die Zukunft der Region aufs Spiel", so Lenders. Bei einem Vor-Ort-Termin in Hessisch-Lichtenau mit den verantwortlichen Planern von Hessen-Mobil, an dem auch der Kasseler Landtagsabgeordnete Helmut von Zech teilnahm, informierten sich die Abgeordneten über den aktuellen Projektstand der A44.

"Jeder der die Region kennt weiß genau, wie wichtig die A44 als Teil des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit für die Anbindung an den überörtlichen Verkehr ist und das viele Menschen schon lange auf eine Entlastung vom Durchgangsverkehr warten. Deshalb halten wir am Bau der A44 fest. Unser Ziel ist es spätestens im nächsten Jahr die Planungen der noch in der Planfeststellung befindlichen drei Abschnitte Ulfen-Wommen, Sontra/Nord-Ulfen und vom Dreieck Kassel/Ost bis Helsa/Ost abzuschließen. Mit der A44 wird vor allem der Werra-Meißner-Kreis einen dringend benötigten Entwicklungsschub bekommen. Es werden neue Arbeitsplätze entstehen und die Zukunftsaussichten der Städte und Gemeinden werden sich nachhaltig verbessern", so Lenders weiter.

Die A44 wird mit größtem naturschutzrechtlichem Aufwand geplant und gebaut. Deshalb sind die Kosten enorm gestiegen. "Bei keinem anderen Straßenbauprojekt in Deutschland wurde der Naturschutz so stark berücksichtigt wie bei der A44. Wir bauen kilometerlange Autobahntunnel, um Kammmolche nicht zu stören und Brücken damit Fledermäuse sicher über die Straße kommen. Aber irgendwann müssen wir auch mal an die Menschen denken und wir müssen auch dringend überprüfen, ob all diese Maßnahmen tatsächlich einen wirksamen Artenschutz ermöglichen", so Lenders abschließend.

Hier geht's zur Forderung der Kreis-CDU für die morgige Kreistagssitzung

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