Programmparteitag der Grünen

Grüne wollen Kohlestrom mit CO2-Bepreisung teurer machen

+
Die Grünen wollen die Stromsteuer ändern.

Die Grünen wollen die 1999 unter Rot-Grün eingeführte Stromsteuer abschaffen und in eine CO2-Bepreisung umwandeln, die vor allem Kohlestrom teurer machen soll.

Berlin - Eine konkrete Zahl für den CO2-Preis in Deutschland wird in dem Antrag, dem die Delegierten am Samstag beim Programmparteitag in Berlin zustimmten, nicht genannt. Bei der Einführung der Stromsteuer habe der Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland bei 4 Prozent gelesen, heute seien es deutlich mehr als 30 Prozent, sagte Fraktionsvize Oliver Krischer. Da der Ökostrom-Anteil weiter steigen solle, habe es keinen Sinn, ihn über eine Stromsteuer künstlich teurer zu machen. Die Stromsteuer fällt derzeit gleichmäßig für alle Stromarten an.

dpa

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Kubicki: Was FDP vorgeworfen wird, kann man auch SPD vorwerfen

Die FDP hat einer Jamaika-Koalition den Todesstoß verpasst. Noch immer streiten die Parteien, wer der Schuldige ist - und ob es Neuwahlen geben soll. Alle News in …
Kubicki: Was FDP vorgeworfen wird, kann man auch SPD vorwerfen

Keine Koalition in Sicht: So geht es jetzt weiter

Jamaika ist gescheitert. Nun braucht Berlin neue Lösungen. So sieht der Fahrplan für die kommenden Wochen aus - bis hin zu einer möglichen Neuwahl.
Keine Koalition in Sicht: So geht es jetzt weiter

Geplant oder unvermeidlich: Warum ist Jamaika gescheitert?

Nach einer historischen Nacht bleiben mehr Fragen als Antworten. Warum hat die FDP so kurz vor dem Ziel die Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition abgebrochen? …
Geplant oder unvermeidlich: Warum ist Jamaika gescheitert?

Aktuelle Umfrage: AfD jetzt bei 14 Prozent

Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die AfD ist nach dem Jamaika-Aus klar im Aufwind bei 14 Prozent. Hier finden Sie die neueste Umfrage und Prognose.
Aktuelle Umfrage: AfD jetzt bei 14 Prozent

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.