Im „Brigitte“-Live-Talk

Grünen-Chef Habeck feiert berühmten Merkel-Satz - und begeistert damit das Publikum

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Habeck im „Brigitte“-Live-Talk.

Mehr als eine Stunde lang stellt sich Grünen-Chef Robert Habeck dem „Brigitte“-Live-Talk. Besonders an einer Stelle feiert ihn das Publikum.

Robert Habeck (49) hat gerade einen Lauf: seit einem Jahr Grünen-Chef und in Umfragen weit vorne. Jetzt hat er im Maxim-Gorki-Theater in Berlin Fragen der “Brigitte”-Redaktion und des Publikums beantwortet.

Chefredakteurin Brigitte Huber und Redakteurin Meike Dinklage befragten Habeck bei “Brigitte live”. Auch die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel kam dran – und Habeck positionierte sich dazu klar: Das inzwischen wohl zweit-berühmteste (nach „wir schaffen das“) Merkel-Statement “Dann-ist-das-nicht-mein-Land” fand und findet er klasse.

Habeck voll für Merkels “Dann-ist-das-nicht-mein-Land”- Statement

Im September 2015 hatte sie bei einer Pressekonferenz ihre Flüchtlingspolitik verteidigt – mit einem Satz, der international durch die Medien ging: "Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen, dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land“, sagte Merkel damals. 

Habeck von Merkel „echt beeindruckt“

Habeck sagte jetzt bei “Brigitte live”: Die Aussage, dass ein Land, wo man sich für Humanität entschuldigen müsse, nicht ihr Land sei, fand er aus dem Mund einer konservativen Bundeskanzlerin “echt beeindruckend”. Das Publikum quittierte das mit begeistertem Klatschen.

Was der Grünen-Chef sonst noch so treibt? Er kann sich notfalls Enteignungen großer Wohnungskonzerne vorstellen. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat ihm daraufhin vorgeworfen, Investoren zu verschrecken. Kürzlich hat Habeck den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (46) für seine Äußerungen zu Werbegesichtern der Bahn scharf kritisiert. Palmer erntete heftige Kritik und Rassismus-Vorwürfe

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