Nach Jerusalem-Entscheidung Trumps

Tote bei israelischem Raketenangriff im Gazastreifen

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Angehörige trauern im nördlichen Gazastreifen um ihren verstorbenen Verwandten. Der 54 Jahre alte Palästinenser war bei Zusammenstößen mit israelischen Soldaten erschossen worden.

Durch einen Raketenangriff der israelischen Armee sind am Samstag im Gazastreifen nach Angaben der dortigen Behörden zwei Palästinenser getötet worden.

Das Geschoss sei am Morgen in Nusseirat eingeschlagen, erklärte die radikalislamische Hamas, die den Gazastreifen kontrolliert. Die israelische Armee teilte mit, dass sie am Samstag als Reaktion auf Raketenangriffe aus dem Gazastreifen mehrere militärische Einrichtungen der Hamas in dem Küstenstreifen aus der Luft attackiert habe.

Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern wurde durch die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump neu angeheizt, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen.

Apokalyptische Bilder: Die muslimische Welt wütet gegen Trumps Jerusalem-Entscheidung

Bereits am Freitag wurden nach Angaben der palästinensischen Behörden an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel zwei Palästinenser getötet. Die israelische Armee sprach zudem von 28 festgenommenen "Randalierern" und 65 Verletzten im israelisch besetzten Westjordanland. Zusammenstöße gab es etwa in Hebron, Bethlehem und rund um Nablus.

afp

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