Bürgerschaftsantrag

Hamburgs CDU fordert Hilfe für Tierheim Süderstraße

Eine Katze in einem Käfig im Tierheim
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Die Pandemie droht die Finanznot der Tierheime zu verschärfen, so der Tierschutzbund. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Symbolbild/Archiv

Das Hamburger Tierheim in der Süderstraße ist die zentrale Anlaufstelle für abgegebene Tiere aller Art. Doch dort herrscht akuter Platzmangel. Die CDU fordert Hilfe.

Hamburg – Das Tierheim in der Hamburger Süderstraße kennt eigentlich jeder. Denn hier werden Tiere aller Art aufgenommen und versorgt. Im vergangenen Jahr seien hier über das Jahr hinweg circa 10.000 Tiere zumindest kurzzeitig aufgenommen worden. Laut Aussage des CDU-Politikers Dennis Thering leben über 1000 Tiere dauerhaft in dem Heim. Doch es gibt Probleme an der Süderstraße* – Platzprobleme. Viele Gebäude seien baufällig und das Gelände ohnehin zu klein, so Thering in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt. Daher fordere er, dass der Hamburger Senat prüft, ob ggf. angrenzende Flächen, welche im Besitz der Hansestadt Hamburg stehen, an das Tierheim übergeben werden können. Die CDU hat diesbezüglich einen Bürgerschaftsantrag gestellt.

In dem Tierheim finden verschiedene Tiere zeitweise oder teils sogar für immer ein Zuhause. Das hat ganz unterschiedliche Gründe. Verwahrloste Tiere werden ebenso aufgenommen wie der Hund, dessen Besitzer verstorben ist. Aber auch Wildtiere und Exoten finden in dem Tierheim Platz. Im vergangenen Jahr wurden auch Schlangen, Vogelspinnen, Skorpione und Papageien* in dem Heim aufgenommen. Doch wegen des begrenzten Platzes kommt es immer häufiger zu Aufnahmestopps in der Süderstraße. Deshalb hofft Dennis Thering, dass der Senat seiner Aufforderung nachkommt, um so einen nachhaltigen Tierschutz gewährleisten zu können. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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