Heiderich: SPD blockiert Energieeinsparungen

"Nahezu 70 Prozent der Energie eines Hauses lässt sich durch die Dämmung von Fenstern und Wänden einsparen. Deshalb ist diese Art der Energiee

"Nahezu 70 Prozent der Energie eines Hauses lässt sich durch die Dämmung von Fenstern und Wänden einsparen. Deshalb ist diese Art der Energieeffizienz auch besonders wichtig für Bürger, Wirtschaft und die Energiewende", so der heimische Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich.

"Seit Sommer letzten Jahres blockiert die SPD im Bundesrat das neue Gesetz, dass wir zur Förderung dieses Bereiches im Bundestag bereits beschlossen haben". Der Bundestagsabgeordnete ruft die SPD dazu auf im Vermittlungsausschuss am 8. Februar nun endlich zu einer Einigung zu kommen. "Auch die Bundesländer müssen ihren Beitrag bei der energetischen Gebäudesanierung leisten. Durch die nachfolgenden Investitionen ergibt sich für sie eine höhere Mehrwertsteuereinnahme. Insofern zählen auch sie zu den Gewinnern der Reform".

Ziel sei es, so der CDU-Politiker, bis 2050 den Energiebedarf deutscher Haushalte um 50 Prozent zu senken. Gerade der Gebäudebereich sei von entscheidender Bedeutung, da rund 40 Prozent des gesamten deutschen Energieverbrauchs auf ihn entfallen. Deshalb könnten mit dem Gesetz zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen Hauseigentümer ihre Investitionen in Energieeinsparmaßnahmen steuermindernd geltend machen.

Heiderich verweist auf die hohe Sinnhaftigkeit solcher Sanierungsmaßnahmen und führt ein Beispiel der Deutschen Energieagentur (Dena) an: "Wenn ein Hausbesitzer sein 1970 gebautes Heim für 70.000 Euro mit einer besseren Dämmung der Wände und des Daches versieht, neue Fenster mit Dreifachverglasung einsetzt und eine solargestützte Heizungs- und Warmwasseranlage installiert, könnte er sich bis zu 21.000 Euro vom Finanzamt zurückholen".

Von dem Gesetz würden auch besonders die heimischen Handwerksbetriebe und ihre Mitarbeiter profitieren. "Für jeden Euro, den der Staat durch die steuerliche Entlastung weniger einnimmt, erhält er nach Berechnungen der Dena 1,17 Euro durch zusätzliche Aufträge bei den Handwerkern zurück, beschreibt Heiderich die Win-Win-Situation und fordert SPD und Grüne auf, die Blockade im Bundesrat am 8. Februar aufzugeben.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Klingbeil: Verfassungsschutz muss gegen AfD aktiv werden

Der Kampf gegen Rechts müsse Priorität haben in Deutschland - das erwartet SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil von allen politischen Akteuren und den Sicherheitsbehörden.
Klingbeil: Verfassungsschutz muss gegen AfD aktiv werden

Thüringen: Durchbruch bei Beratungen - Politische Sensation bahnt sich an: „Das ist ein großer Tag“ 

Linke, SPD, Grüne und CDU debattieren weiter über die Regierungskrise in Thüringen. Jetzt gibt es Fortschritte - auch in puncto Neuwahlen.
Thüringen: Durchbruch bei Beratungen - Politische Sensation bahnt sich an: „Das ist ein großer Tag“ 

Iran wählt ein neues Parlament: Niedrige Wahlbeteiligung aus Angst vor Coronavirus?  

Im Iran steht eine Wahl an: Am 21. Februar wählt das Volk ein neues Parlament. Doch es dürfen nur Kandidaten antreten, die die Zustimmung der Führung haben. So rückt ein …
Iran wählt ein neues Parlament: Niedrige Wahlbeteiligung aus Angst vor Coronavirus?  

Durchbruch in Thüringen: Vereinbarung für Ramelow-Wahl

Ein Parteitagsbeschluss verbietet der CDU eine Zusammenarbeit mit der Linken. Doch nach dem Debakel um die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum …
Durchbruch in Thüringen: Vereinbarung für Ramelow-Wahl

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.