Sie wollten mit Boot nach Europa

Helfer entdecken 74 ertrunkene Flüchtlinge an Libyens Küste

Tripolis - Helfer des Roten Halbmondes haben an der Küste Libyens die Leichname von 74 ertrunkenen Flüchtlingen entdeckt.

Wie die Hilfsorganisation am Dienstag mitteilte, ertranken sie bei dem Versuch, mit dem Boot über das Mittelmeer Richtung Europa zu gelangen. Anwohner hätten die Helfer alarmiert.

Bewohner eines Dorfes rund 45 Kilometer von Tripolis entfernt hätten das Boot gefunden, in dem sich einige Leichen befanden. Andere lagen am Strand. Die Helfer befürchteten, dass sich weitere Ertrunkene noch im Wasser befanden.

Von Libyen aus starten zahlreiche Boote, die die zumeist aus Afrika stammenden Flüchtlinge Richtung Europa bringen. Im Land selbst sind Flüchtlinge nach Angaben von Hilfsorganisationen schwersten Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Das nordafrikanische Land wird trotz einer im vergangenen Jahr gebildeten Einheitsregierung in weiten Teilen von bewaffneten Milizen kontrolliert

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

EU-Gipfel in Brüssel: Worum geht es für Merkel und Co?

Brexit, Migration, Verteidigung: Die EU-Staats- und Regierungschefs haben bei ihrem Gipfel in Brüssel einige Großthemen auf der Agenda. Bundeskanzlerin Merkel allerdings …
EU-Gipfel in Brüssel: Worum geht es für Merkel und Co?

Offizier zeigt Staatssekretär von Von der Leyen an - die Vorwürfe sind pikant

Zwei Soldatinnen fühlen sich sexuell belästigt und suchen Hilfe bei einer Stabsstelle, die Von der Leyens Staatssekretär unterliegt. Doch dann lief offenbar  etwas …
Offizier zeigt Staatssekretär von Von der Leyen an - die Vorwürfe sind pikant

Nur 41 Prozent: CSU in Bayern ohne absolute Mehrheit

München (dpa) - Schlechte Werte für die CSU und ihren Chef Horst Seehofer: Wäre am nächsten Sonntag bereits Landtagswahl in Bayern, würden einer aktuellen Umfrage …
Nur 41 Prozent: CSU in Bayern ohne absolute Mehrheit

Verfassungsschutz warnt vor „neuer Dschihadistengeneration“ in Deutschland

Hunderte Deutsche, darunter auch Frauen mit Kindern, sind in den letzten Jahren in IS-Gebiete gereist, um für den Dschihad zu kämpfen. Jetzt kehren viele zurück -  mit …
Verfassungsschutz warnt vor „neuer Dschihadistengeneration“ in Deutschland

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.