„Helfer haben den Keller voll mit Dank“

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Werra-Meißner. Gleich zu Beginn der Kreistagssitzung am Freitag brachte Lothar Quanz eine Resolution von SPD und Grünen ins Parlament ein, um allen

Werra-Meißner. Gleich zu Beginn der Kreistagssitzung am Freitag brachte Lothar Quanz eine Resolution von SPD und Grünen ins Parlament ein, um allen Hochwasser-Helfern zu danken.

In der heißt es: "Der Dank gilt allen Aktiven der Feuerwehren, des Deutschen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerks und allen übrigen Katastrophenschutz- und Rettungsorganisationen. Der Dank gilt aber auch allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die kurzentschlossen mit Hand anlegten, um Deiche zu stabilisieren oder mit anderen Maßnahmen gegen das Hochwasser mit anzukämpfen, oder die Helfer zu unterstützen.

Viele all dieser Helferinnen und Helfer haben häufig bis zum Rande der körperlichen und psychischen Belastbarkeit ihre Kräfte eingesetzt, um Hab und Gut von Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu schützen. Ohne diesen unermüdlichen Einsatz wären die Schäden um ein Vielfaches höher.

Dieses vorbildliche Engagement verdient die öffentliche Wertschätzung und Anerkennung. Dies bringt der Kreistag des Werra-Meißner-Kreises mit dieser Resolution zum Ausdruck."

Gebhard forderte "echtes Zeichen des Dankes"

Für CDU-Mann Wilhelm Gebhard seien reine Dankesworte zu wenig gewesen, wie er gegenüber dem MARKTSPIEGEL sagte: "Die Helfer haben mit Dankesworten den Keller schon voll." Er forderte das Parlament am Freitag auf, die

Sitzungsgelder zu spenden. "Ein paar Parlamentarier haben gefehlt, aber 62, 63 waren anwesend. Bei 35 Euro Sitzungsgeld pro Person kommen über 2.000 Euro zusammen."

Einstimmig wurde die Resolution von rot/grün und die Erweiterung um die Spende verabschiedet.

"Der Kreisausschuss, der die Gelder an die Parlamentarier auszahlt, darf das Geld nicht einfach einbehalten. Daher ist es wichtig, dass jede Fraktion für sich klärt, wie das Sitzungsgeld jedes einzelnen Anwesenden wieder zum Kreisausschuss zurückkommt, der die Summe dann an die Hilfsorganisationen weiterleitet", so Gebhard.

Das Geld könne verwendet werden, um abgenutztes Material zu ersetzen oder auch einfach nur, damit die Helfer bei Bratwurst und kühlem Getränk zusammen kommen.

"So sieht für mich ein echtes Zeichen des Dankes aus", sagte Gebhard.

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