Hollywood-Star bei Berlinale

Gere wirft Trump Hetze gegen Flüchtlinge vor

Bleib‘ mir bloß weg: Richard Gere kann nicht viel mit Donald Trumps Politik anfangen.
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Bleib‘ mir bloß weg: Richard Gere kann nicht viel mit Donald Trumps Politik anfangen.

Berlin - Richard Gere lässt kein gutes Haar an Donald Trump. Der Hollywood-Star kritisiert den US-Präsidenten bei seinem Deutschland-Besuch wegen der Einwanderungspolitik.

Der Hollywood-Star Richard Gere hat US-Präsident Donald Trump Hetze gegen Flüchtlinge vorgeworfen. Während der Berlinale sagte Gere am Freitag, das "größte Verbrechen" Trumps und rechtspopulistischer Politiker in Europa sei ihre Gleichsetzung von Flüchtlingen mit Terroristen. Dadurch würden Ängste und Hass geschürt. Der 67-jährige Schauspieler stellte in Berlin den neuen Thriller "The Dinner" des Regisseurs Oren Moverman mit ihm selbst und Laura Linney in den Hauptrollen vor.

"'Flüchtling' war bislang jemand, mit dem wir mitfühlten, um dem wir uns kümmerten, dem wir helfen und dem wir Schutz geben wollten", sagte Gere. Jetzt habe es Trump geschafft, dass die Leute Angst vor Flüchtlingen hätten.

Sieht sich immer mehr Kritik ausgesetzt: US-Präsident Donald Trump ist noch nicht einmal ein Monat im Amt.

Der US-Präsident hatte Ende Januar Trump ein vorübergehendes Einreiseverbot für Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern verfügt und die Einreise von Flüchtlingen in die USA vorerst gänzlich untersagt. Ein Bundesberufungsgericht in San Francisco lehnte am Donnerstag (Ortszeit) die Wiedereinsetzung des zwischenzeitlich aufgehobenen Dekrets ab, es bleibt damit weiter außer Kraft.

afp

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