CSU-Chef stellt sich aber wohl zur Wahl

Seehofer will sich offenbar nicht an Ämter klammern

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Gibt sein Ministerpräsidentenamt wohl spätestens bei der nächsten Wahl ab: CSU-Chef Horst Seehofer steht in der Kritik.

Die Zeit von Horst Seehofer als bayerischer Ministerpräsident scheint sich dem Ende zu neigen. Der CSU-Chef soll bereits Bereitschaft soll Bereitschaft zur Aufgabe des Amtes signalisiert haben.

München - Vor der geplanten Entscheidung im CSU-Machtkampf hat Parteichef und Ministerpräsident Horst Seehofer betont, sich an keines seiner Ämter zu klammern. In einer Sitzung des CSU-Bezirksvorstands Oberbayern am Samstag habe er dies sogar mehrfach hervorgehoben, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur übereinstimmend von mehreren Teilnehmern.

CSU-Spitzen wollen, dass Seehofer weitermacht

Seehofer bekräftigte demnach den verabredeten Zeitplan, wonach erst am Montag abschließend entschieden werden soll, wer die CSU und den Freistaat Bayern künftig führen soll. Seine eigenen, konkreten Zukunftspläne habe er weiter offengelassen. Am Sonntag will Seehofer dazu noch zahlreiche Gespräche führen.

CSU-Vize Weber wirft Parteifreunden Schädigung der CSU vor

Am Montag sind Sitzungen der CSU-Landtagsfraktion und dann des CSU-Parteivorstands angesetzt. Allgemein erwartet wird in der CSU inzwischen, dass Seehofer nicht mehr Spitzenkandidat wird und sein Ministerpräsidentenamt spätestens zur Landtagswahl im Herbst 2018 abgibt. Unklar ist, ob er sich auf dem Parteitag Mitte Dezember noch einmal als Parteivorsitzender zur Wahl stellen will - viele Christsoziale rechnen aber inzwischen damit.

Söder gegen Herrmann: Der Machtkampf in der CSU

dpa

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