Einsatz-Pause

Incirlik: Bundeswehr-Jets sind wieder in Deutschland 

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Ein Tornado steht auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik. 

Die Bundeswehr-Tornados sind aus dem türkischen Incirlik nach Deutschland zurückgekehrt. Erst im Oktober können Tornado-Piloten ihre Aufklärungsflüge starten.

Mainz - Die letzte der fünf Aufklärungsmaschinen sei am Montag auf dem Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz gelandet, sagte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums.

Der Bundestag hatte im Juni den Abzug der Bundeswehr vom türkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik in Richtung Jordanien beschlossen. Grund war ein türkisches Besuchsverbot für Bundestagsabgeordnete bei den dort stationierten Soldaten.

Die Tornado-Piloten können ihre Aufklärungsflüge im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) voraussichtlich erst im Oktober wieder aufnehmen. Bis dahin muss das für den Einsatz notwendige technische Gerät per Schiff und Flugzeug von der Türkei nach Jordanien gebracht werden. Auf dem jordanischen Stützpunkt Al-Asrak seien noch Baumaßnahmen notwendig, hieß es. Die Luftwaffe hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, für einen lückenlosen Einsätz müssten Personal und Material kurzfristig an beiden Standorten vorhanden sein. Der logistische und finanzielle Aufwand dafür wäre „enorm“. Die Tornados zwischenzeitlich in Deutschland zu stationieren, sei deshalb der bessere Weg.

Das Tankflugzeug der Bundeswehr hatte seine Flüge bereits kurz nach seinem Abflug aus Incirlik von Jordanien aus wieder aufnehmen können.


Lesen Sie hier: Neun Gründe, warum Deutschland nicht härter gegen Erdogan durchgreift.

dpa

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