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Ärger über Merkels TV-Auftritt: Melnyk sieht „befremdliche“ Aussagen und „zu nachsichtigen“ Putin-Umgang

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Von: Andreas Schmid

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Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) antwortet im Berliner Ensemble auf eine Frage des Journalisten und Autors Alexander Osang, der sie unter dem Motto „Was also ist mein Land?“ interviewte.
Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) antwortet im Berliner Ensemble auf eine Frage des Journalisten und Autors Alexander Osang, der sie unter dem Motto „Was also ist mein Land?“ interviewte. © Fabian Sommer/dpa

Nach langer Auszeit sprach die Altkanzlerin im deutschen Fernsehen ausführlich über den Ukraine-Krieg. Das Live-Interview im News-Ticker zum Nachlesen.

Update vom 8. Juni, 16.50 Uhr: Die ukrainische Regierung zeigt sich wenig überzeugt vom Merkel-Interview. Es sei weiter nicht verständlich, warum Merkel den Bau der deutsch-russischen Gaspipeline Nordstream 2 unterstützt habe, schrieb der ukrainische Präsidentenberater Mychailo Podoljak am Mittwoch auf Twitter. Denn ihren Angaben zufolge habe sie „immer gewusst, dass Russland einen Krieg vorbereitet“ und Präsident Wladimir Putin die EU zerstören wolle.

Update vom 8. Juni, 15.14 Uhr: Ukraine-Botschafter Melnyk legt noch einmal nach. Leider sei im ersten Interview von Angela Merkel seit dem Regierungswechsel vor einem halben Jahr „kein Hauch Selbstkritik“ zu spüren gewesen, sagte Melnyk am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. „Die Äußerungen der Ex-Kanzlerin über die Unfehlbarkeit ihres Russland-Kurses und ihres viel zu nachsichtigen Umgangs mit Diktator Putin sind befremdlich.“

Update vom 8. Juni, 13.40 Uhr: Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk begrüßt, dass Altkanzlerin Angela Merkel öffentlich zu ihrer Russland-Politik Stellung bezogen hat. Es brauche eine „Aufarbeitung der Russland-Politik“ sowie eine „offene Diskussion in der Gesellschaft in Deutschland“ darüber, sagte Melnyk den Sendern RTL und n-tv am Mittwoch. „Deswegen war das gut, dass die Kanzlerin sich bereit erklärt hat, Stellung zu nehmen.“

Er habe allerdings „viel mehr“ an konkreten Antworten von Merkel erwartet, sagte der Diplomat weiter. „Denn, wenn das alles so blendend gelaufen sein soll und gar keine Fehler begangen wurden, dann ist die Frage, wieso wir seit 105 Tagen mit diesem Angriffskrieg zu tun haben.“ Es gebe aus seiner Sicht „immer noch viele offene Fragen“. Er hoffe, „dass die Kanzlerin und auch die deutsche Politik insgesamt die Möglichkeit findet, darauf ehrliche Antworten zu geben.“

Update vom 8. Juni, 08.13 Uhr: Das TV-Interview von Angela Merkel ist auch am Mittwochmorgen nach der Ausstrahlung in aller Munde. Im Gespräch äußerte die Ex-Kanzlerin sich auch zu einem Einschüchterungsversuch von Wladimir Putin bei einem Besuch in Moskau.

Update vom 7. Juni, 21.57 Uhr: Alexander Osang beendet das fast zweistündige Gespräch im Berliner Ensemble. Die Altkanzlerin erntet viel Beifall aus dem Publikum und wirkt sichtlich gelöst.

Angela Merkel zurück im TV: Hochachtung für Russen, die Widerstand leisten

Update vom 7. Juni, 21.44 Uhr: „Ich finde, wir sollten gucken, wer unterstützt das, was Putin macht und wer unterstützt das nicht. Aber wer das nicht unterstützt, der darf jetzt nicht, bloß weil er Russe ist, schlecht behandelt werden. Das halte ich nicht für richtig. Das sind Leute, die verlieren ihre Heimat und müssen aus ihrer Heimat weg. Ich habe aller höchste Hochachtung vor all denen, die sich diesem System widersetzen. Es geht immer um den einzelnen Menschen, ich kann nicht alle unter einem System summieren“, unterstreicht die 67-Jährige bestimmt.

Update vom 7. Juni, 21.41 Uhr: „Ich habe jetzt jemanden, der bricht das Völkerrecht und trampelt es mit Füßen und fügt einem Volk riesigen Leiden zu - seinem eigenen Volk übrigens auch. Die Tragik wird eigentlich größer, dadurch dass ich das Land auch mag“, gesteht Angela Merkel, als sie auf die Vereinbarkeit ihrer Leidenschaft für Russland und seine Kultur und die aktuelle Situation angesprochen wird.

Angela Merkel zurück im TV: Putins Kriegsentscheidung ist „katastrophal“

Update vom 7. Juni, 21.30 Uhr: „Mein Amtsverständnis ist so, dass ich nichts tun werde, um das mich die deutsche Regierung nicht bitten würde“, antwortet Merkel deutlich auf eine weitere Frage des ukrainischen Botschafters Melnyk, ob die 67-Jährige mit Putin telefoniert habe.

„Ich habe nicht den Eindruck, dass das im Augenblick etwas nützt. Putin hat eine Entscheidung getroffen, die halte ich für katastrophal, fatal und - auch im Hinblick auf Russland - für sehr fehlerbehaftet. Deshalb gibt es aus meiner Sicht auch wenig zu besprechen - schon gar nicht, ohne mit der Ukraine zu sprechen.“

Angela Merkel zurück im TV: „Möchte, dass die Ukraine da gut rauskommt“

Update vom 7. Juni, 21.23 Uhr: „Ich möchte, dass die Ukraine da gut rauskommt“, gibt die Altkanzlerin emotional zu verstehen. „Für mich war es vollkommen klar, dass wir es hier nicht mit jemandem zu tun haben, der uns wohlergehen wünscht“, berichtet die Kanzlerin ihre Eindrücke mit Wladimir Putin nach der Annexion der Krim.

„Trotzdem kann ich ihn nicht aus der Welt schaffen. Jetzt ist es ganz, ganz wichtig, dass die Europäische Union zusammenhält. Es ist schon eine sehr rationale Beziehung, wo es richtig um einen Wettbewerb von gesellschaftspolitischen Vorstellungen geht.“

Update vom 7. Juni, 21.19 Uhr: Mittlerweile dreht sich das Gespräch über die Bundeswehr in der Amtszeit von Angela Merkel. „Die Wehrpflicht abzuschaffen, da stehe ich heute noch dazu“, unterstreicht die Altkanzlerin.

Angela Merkel zurück im TV: Putin will „Europa zerstören“

Update vom 7. Juni, 21.10 Uhr: Nun geht es um die Annexion der Krim durch Russland und Merkel wird gefragt, ob Putin berechenbar sei. Man müsse genau zuhören, so die Altkanzlerin. Nach dem Vorfall an der Krim mehr zu machen sei damals nicht mehrheitsfähig gewesen, erklärt sie weiter. Man habe aber auch nicht nichts gemacht. Schließlich sei Russland beispielsweise aus der G8-Runde geflogen. Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weist Vorwürfe von Naivität im Umgang mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zurück und meint dann:

„Letztlich ist die Ukraine ja auch geopolitische Geisel des Westens. Putins Hass, Putins Feindschaft geht gegen das westliche, demokratische Modell. Ich weiß noch sehr, wie ich oft mit Leuten gesprochen habe und gesagt habe, ‚ihr wisst dass er Europa zerstören will. Er will die Europäische Union zerstören, weil er sie als Vorstufe zur Nato sieht.“

Update vom 7. Juni, 21.04 Uhr: „Diplomatie, wenn sie nicht gelingt, ist ja nicht unbedingt falsch gewesen. Ich werde mich deshalb nicht entschuldigen und weiß auch nicht, was gewonnen worden wäre, wenn Putin einfach 2014 weitergemacht hätte und niemand etwas gemacht hätte“

Angela Merkel zurück im TV: Eindeutige Antwort auf Frage von Botschafter Melnyk

Update vom 7. Juni, 21.01 Uhr: „Ich halte das nicht für richtig“, erklärt Merkel mit klaren Worten auf die eingereichte Frage des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk, der Merkel vorwirft, mit ihrer Appeasement-Politik die Tore für den russischen Überfall geöffnet zu haben. „Ich glaube, wenn im Jahr 2014 oder Anfang 2015 nichts passiert wäre, hätte Putin großen Schaden anrichten können. Diese sieben Jahre waren für Entwicklung der Ukraine ganz, ganz wichtig“, befindet die 67-Jährige stattdessen.

Update vom 7. Juni, 20.55 Uhr: „Ich bin jetzt nicht mehr die Bundeskanzlerin, ich bin außer Dienst“, unterstreicht die Altkanzlerin, als sie auf ihren kürzlichen Urlaub in Italien angesprochen wird. Mit Kritik, wie der des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk, sie solle lieber Butscha besuchen, habe sie vorab gerechnet.

Angela Merkel zurück im TV: „Große Trauer“ über gescheiterte Gespräch mit Russland

Update vom 7. Juni, 20.45 Uhr: Die Unabhängigkeit des Kosovo, die Aufstellung des Raketenschirms von US-Präsident George W. Bush und der Membership-Action-Plan der Nato zur Aufnahme der Ukraine habe den russischen Präsidenten Putin massiv enttäuscht, berichtet die Kanzlerin. Sie wollte die Wut und Geduld Putins nicht weiter provozieren, daher habe sie dem Wunsch der Ukrainer und den USA widersprochen und gegen den Membership-Action-Plan gestimmt.

Update vom 7. Juni, 20.42 Uhr: „Es ist eine große Trauer, dass es nicht gelungen ist“, erklärt Merkel zu den Gesprächen mit Russland. „Aber ich mache mir jetzt keine Vorwürfe, dass ich es versucht habe.“

Angela Merkel zurück im TV: Deutliche, starke Worte gegen Ukraine-Krieg - „großer Dissens“ mit Putin

Update vom 7. Juni, 20.37 Uhr: „Es ist ein objektiver Bruch aller völkerrechtlichen Regelungen und all dessen, was uns in Europa überhaupt in Frieden zusammenleben lässt. Wenn wir anfangen durch die Jahrhunderte zu ziehen und zu sagen, ‚welches Territorium gehört wem‘, dann haben wir nur noch Krieg - das geht auf keinen Fall!“

Update vom 7. Juni, 20.33 Uhr: „Dieser Überfall auf die Ukraine findet keinerlei Rechtfertigung. Dies ist ein brutaler, das Völkerrecht missachtender Überfall, für den es keine Entschuldigung gibt“, unterstreicht die Ex-Kanzlerin deutlich. Sie erntet für diese Aussage viel Applaus aus dem Publikum.

Update vom 7. Juni, 20.31 Uhr: „Für ihn war der Zerfall der Sowjetunion die schlimmste Sache des 20. Jahrhunderts. Ich habe ihm gesagt, ‚weißt du, für mich war das der Glücksumstand meines Lebens: So konnte ich eben in die Freiheit und dann eben auch das machen, was mir Spaß und Freude macht.‘ Da war schon klar, dass da ein großer Dissens ist“, berichtet Merkel von einem Gespräch mit Wladimir Putin im Jahr 2007. „Es ist in all diesen Jahren nicht gelungen, den Kalten Krieg zu beenden.“

Angela Merkel zurück im TV: Ukraine-Konflikt beschäftigt Alt-Kanzlerin frühzeitig

Update vom 7. Juni, 20.26 Uhr: „Ich war mit mir im Reinen, dass der Regierungsübergang sehr gut verlaufen ist“, erklärt die Altkanzlerin den gelungenen Übergang von ihr zur Regierung von Olaf Scholz. Allerdings frage sie sich auch heute noch, ob sie noch mehr hätte tun können, um die neue Bundesregierung auf die Krise in der Ukraine vorzubereiten.

Update vom 7. Juni, 20.24 Uhr: „Es war schon klar, dass man das sehr, sehr Ernst nehmen muss, was da passiert“, schildert Merkel ihre Eindrücke aus den Tagen vor dem Kriegsausbruch in der Ukraine. „Mir war schon klar, dass da etwas nicht Gutes passiert“, führt die 67-Jährige weiter aus. Selbst bei ihrem Abschiedsbesuch in Moskau habe die Ex-Kanzlerin den aufziehenden Konflikt spüren können.

Angela Merkel zurück im TV: Fünf Wochen Auszeit an der Ostsee

Update vom 7. Juni, 20.17 Uhr: Zum Ende ihrer Kanzlerschaft sorgte die 67-Jährige mit einigen kleinen Zitteranfällen in der Öffentlichkeit für Diskussionen. Der erste Vorfall ereignete sich ausgerechnet bei einem Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. „Der Tod meiner Mutter hat mir sehr zu schaffen gemacht. Dazu kam auch noch, dass ich wenig getrunken hatte“, gesteht Merkel.

Update vom 7. Juni, 20.16 Uhr: Wie gestaltete die frühere Kanzlerin ihre freie Zeit nach dem Auszug aus dem Kanzleramt? „Fünf Wochen habe ich an der Ostsee verbracht“, gesteht Merkel süffisant. „Ich hatte etwas Angst, dass mir langweilig wird.“ Neben dem Lesen habe die 67-Jährige vor allem entspannt und Hörbücher gehört.

Angela Merkel zurück im TV: „Hatte mir die Zeit nach meiner Amtszeit anders vorgestellt“

Update vom 7. Juni, 20.12 Uhr: „Insgesamt hatte ich mir die Zeit nach meiner Amtszeit anders vorgestellt“, berichtet Merkel gleich zu Beginn auf die Frage, wie es ihr geht. „Mit dem 24. Februar ist eine Zäsur entstanden und die beschäftigt mich natürlich auch sehr.“ Trotz ihrer Auszeit aus der Politik bedrücke sie die aktuelle Zeit, gibt die 67-Jährige zu verstehen.

Update vom 7. Juni, 20.10 Uhr: „Hinter diesem Vorhang wartet die Bürgerin Angela Merkel“, betont Osang nach dem Ende seines Statements. Die Ex-Kanzlerin betritt fast schüchtern die Bühne und setzt sich mit dem Journalisten auf vorbereitete Sessel.

Update vom 7. Juni, 20.00 Uhr: Es geht los im Berliner Ensemble. Der Journalist Alexander Osang vom Spiegel eröffnet den Abend mit einer kleinen Ansprache.

Update vom 7. Juni, 19.10 Uhr: In etwa einer Stunde ist es soweit: Ex-Kanzlerin Angela Merkel wird sich im Rahmen der Sendung „Wo also ist mein Land“ erstmals nach ihrem Auszug aus dem Kanzleramt zu großen politischen Fragen der Gegenwart äußern. Ein besonderes Augenmerk wird auf dem Krieg in der Ukraine und den Versäumnissen der deutschen Russland-Politik liegen. Die 67-Jährige gestaltete als Bundeskanzlerin diese 16 Jahre aktiv mit - ein Großteil ihrer Amtszeit überschnitt sich dabei auch mit der von Wladimir Putin.

Ukraine-Krieg: Merkel im TV - Russland-Politik ihrer Amtszeit im Fokus

Update vom 7. Juni, 18.02 Uhr: Mit Spannung wird der erste große und durchaus politische Auftritt von Ex-Kanzlerin Angela Merkel im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg erwartet. Wegen der großen energiebezogenen Abhängigkeit Deutschlands von Russland kritisierten viele Merkels Politik. Diplomatie-Expertin Prof. Daniela Schwarzer sagte nun etwa gegenüber der Tagesschau, dass man in der Ära Merkel Russlands „Aggressionspotenzial und den Willen zu einer imperialistischen Machtausdehnung unterschätzt“ habe.

Bislang schwieg Merkel zu solchen Vorwürfen. Dies soll sich offenbar am Abend ändern.

Erstmeldung vom 7. Juni: Berlin - Schweigen vorbei. Angela Merkel wird am Dienstag erstmals ausführlich über den Ukraine-Krieg sprechen. Es wird der erste größere öffentliche Auftritt von Altkanzlerin Merkel seit ihrem Ausscheiden aus dem Amt am 8. Dezember.

Ukraine-Krieg: Merkel erstmals live im deutschen TV seit Rückzug

Merkel wird im Gespräch mit dem Journalisten Alexander Osang laut Einladung zu „den herausfordernden Fragen unserer Gegenwart“ Stellung beziehen. Osang hat Merkel mehrfach porträtiert. Die Veranstaltung mit dem Titel „Was also ist mein Land“ wird vom Aufbau Verlag und dem Berliner Ensemble organisiert. Der Fernsehsender Phoenix überträgt ab 20 Uhr.

Ein Bild aus einer anderen Ära: Russlands Präsident Wladimir Putin (l.) mit Ex-Kanzlerin Angela Merkel und Ex-US-Präsident George W. Bush auf dem G8-Gipfel in Heiligendamm 2007.
Ein Bild aus einer anderen Ära: Russlands Präsident Wladimir Putin (l.) mit Ex-Kanzlerin Angela Merkel und Ex-US-Präsident George W. Bush auf dem G8-Gipfel in Heiligendamm 2007. © REGIERUNGonline/Plambeck /AFP

Erstmals über den Ukraine-Krieg sprach Merkel vergangene Woche. Sie wolle sich nicht in die Arbeit der aktuellen Bundesrgeierung einmischen, betonte Merkel bei einer Laudatio in Berlin. Die russische Invasion sei aber ein „barbarischer Angriffskrieg“, der einen eklatanten Bruch in der Geschichte Europas nach dem Zweiten Weltkrieg markiere.

Ukraine-Krieg: Was sagt Merkel zu ihrer Russland-Politik?

Was aber sagt die frühere Kanzlerin zu ihrer eigenen Russland-Politik. Schließlich hat die CDU-Politikerin dabei nicht alles richtig gemacht. In Merkels Amtszeit von 2005 bis 2021 legte die Bundesregierung den Grundstein für die energiepolitische Abhängigkeit von Russland. Nord Stream 2 war gewissermaßen auch ein Merkel-Projekt. Die gebürtige Hamburgerin suchte zudem demonstrativ den Schulterschluss mit Kremlchef Wladimir Putin. Wird sich die 67-Jährige daher von ihrer Russland-Politik distanzieren?

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