Ex-Staatschef mit überraschender Entscheidung

Iran: Ahmadinedschad kandidiert überraschend bei Wahl

+
Mahmud Ahmadinedschad

Teheran - Der iranische Ex-Staatschef Mahmud Ahmadinedschad hat sich überraschend als Kandidat für die Präsidentschaftswahl im kommenden Monat registrieren lassen.

Iranische Staatsmedien berichteten am Mittwoch von der Entscheidung des früheren Präsidenten.

Ahmadinedschad hatte eigentlich zuvor erklärt, nicht zu kandidieren, nachdem das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, ihm davon abgeraten hatte. Ahmadinedschad hatte sich zunächst hinter die Kandidatur seines früheren Stellvertreters Hamid Baghai gestellt, der als Unabhängiger antreten will.

Ahmadinedschad erklärte am Mittwoch, er stehe zu seinem Versprechen, nicht selbst anzutreten. Seine Registrierung als Kandidat diene "lediglich der Unterstützung Baghais".

Die Präsidentschaftswahl im Iran findet am 19. Mai statt. Alle Kandidaten müssen sich noch der Überprüfung durch den Wächterrat stellen, der in der Vergangenheit häufig Kandidaten ausgeschlossen hatte.

AFP

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Viele Internet-Nutzer offenbar verwirrt: Wo ist eigentlich Putins Frau?

Erst beim WM-Finale, dann mit Trump in Helsinki: Wladimir Putin steht im Fokus des Interesses. So einige Menschen stellen sich da offenbar eine schwierige Frage - wo ist …
Viele Internet-Nutzer offenbar verwirrt: Wo ist eigentlich Putins Frau?

Trump und Putin: Treffen der politischen Schwergewichte

Der Showdown beginnt. US-Präsident Trump und Kremlchef Putin schütteln in Helsinki demonstrativ kräftig die Hände. Die beiden verstehen sich sichtlich, die Beziehung …
Trump und Putin: Treffen der politischen Schwergewichte

"Da tickt etwas nicht ganz ...“: Trump empört Europäer - Geheim-Gespräch mit Putin beginnt hoffnungsvoll

Donald Trump und Wladimir Putin treffen sich am Montag zum mit großer Spannung erwarteten Gipfel in Helsinki. Wir berichten im News-Ticker.
"Da tickt etwas nicht ganz ...“: Trump empört Europäer - Geheim-Gespräch mit Putin beginnt hoffnungsvoll

Deutschland nimmt Kontakt mit Tunesien wegen Sami A. auf

Im Streit über die Abschiebung des Gefährders Sami A. nach Tunesien steht eine gerichtliche Klärung an. NRW und Bochum haben Beschwerde gegen den Rückholbeschluss …
Deutschland nimmt Kontakt mit Tunesien wegen Sami A. auf

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.